Sonntag, 29. November 2015

Gegenwart

Ich hab ehrlich gesagt Angst. Ich habe manchmal Angst davor etwas kaputt zu machen und darum halte ich mich zurück. Wenn ich nichts hätte, was ich zerstören könnte, dann würde ich mich ernsthaft fragen, wieso ich den Kontakt vermeide. Aber selbst wenn es für mich nichts mehr zu zerstören gäbe, gäbe es das für dich immer noch.

Ich habe diesen Text auf meinem Arm und er erinnert mich daran, die Vergangenheit nicht zu vergessen und trotzdem nach vorn zu sehen und in der Gegenwart zu leben. Es ist manchmal eben nicht so einfach. Die Vergangenheit beißt mir zwischendurch in die Schulter und erinnert mich daran, dass da mehr war als einfach nur einer dieser Menschen, die im Leben kommen und gehen.

Wir sind jetzt da wo wir sind und wir sind nur dahin gekommen, weil unser Leben nun mal so abgelaufen ist. Ich will es auch nicht ändern. Ich will nichts davon zurück nehmen und nichts ungeschehen machen, was nicht heißt, dass es mir nicht wahnsinnig Leid tut. Es tut mir vor allem Leid, dass es nicht so sein kann wie ich es mir gern vorstelle. Niemals mehr.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

weg

Ich frage mich: "Warum machst du das?"
Warum bist du weg?
Warum schließt du dich aus?
Warum hast du eine ganz andere Welt?
Warum kann ich dich nirgendwo finden?

Ich sehe überall nur einen Schatten von dir. In meinen Träumen, in der Welt, in unserer Heimat.

Du bist weg als wärst du nie da gewesen.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Verbund

Ich frage mich was uns eigentlich verbunden hat und ob es uns immer noch verbindet. Wir hatten nie die gleichen Interessen, wir haben eine andere Art unser Leben zu führen und wir gingen sicher nie in die gleiche Richtung. Ich wollte immer ein bisschen so sein wie du, ich habe dich immer wahnsinnig geschätzt und deine Begeisterungsfähigkeit bewundert. Du hattest Ziele, du wolltest mehr sein. Selbst wenn wir einfach irgendwann ins schwarze Nichts verschwinden wolltest du irgendwas von dir zurück lassen. Das ist es doch. Jemand sollte sich an dich erinnern, das macht uns unsterblich.
Sind wir die, die wir sein wollten? 

Donnerstag, 8. Januar 2015

Vorbei

Für mich ist es wohl nicht vorbei. Du weißt, die Zeit verfliegt verdammt schnell und ich erinnere mich an wunderbare Zeiten. Ich kann die Realität manchmal von den Träumen nicht trennen. Ich weiß nicht, wann mir mein Verstand einen Streich spielt und wann ich mich an die Wirklichkeit erinnere. Manchmal fühlt es sich falsch an und manchmal tut es einfach nur weh.
Rechts rein links raus, ein dumpfer Schlag. Lichter, Schatten, Leere. Verschwommen zieht die Realität vorbei. Kein Ende in Sicht.
Anyway, remember!