Samstag, 6. Dezember 2014

Die Jahre

Wenn ich so zurück blicke auf die letzten beiden Jahre und mir meine Posts so angucke, dann ist ja doch einiges passiert. Vielleicht nicht alles so, wie ich mir das vorgestellt habe, aber es ist was passiert. Ich hätte gar nicht gedacht, dass diese Knie OP Geschichte jetzt schon anderthalb Jahre her ist, genauso wie meine Radtour alleine nach Frankreich, die einfach nur ein Fail war, weil ich nur bis Holland gefahren bin. Meine eigene erste Kunstausstellung in Bremen mit Fotos, die ich immer noch so sehr liebe. Mein Abschlussarbeit, die mich den letzten Nerv gekostet hat und es definitiv Wert war. Der jährliche Urlaub mit meinen Schwestern, dieses mal nach Portugal. Mein Abschluss, die Feier. Ich vermisse euch, meine lieben.

Der Entschluss umzuziehen und mein Studium in einem anderen Land fortzusetzen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich mal englisch spreche und noch viel weniger hätte ich gedacht, dass ich meinen Master mit Fotografie bestreite. Was wird wohl mal aus mir? Das Jahr kann nur so wunderbar enden, wie es angefangen hat, nämlich mal nicht mit einem Krankenhausbesuch an Neujahr. Geplant ist jedenfalls noch einiges und ich freue mich an Weihnachten nach Hause zu kommen und die meisten meiner Liebsten wieder zu sehen, vor allem meinen Freund, der jeden Tag wundervoll macht. Die anderen natürlich auch, meine alte WG, meine Familie und die alten Freunde in der Heimat. Wo wart ihr nur alle in letzter Zeit? Ich war wohl zu beschäftigt.

Ich kann mir nicht vorstellen früh aufzustehen und arbeiten zu gehen. Ich kann mir eh kein "normales" Leben vorstellen, man rutscht da wohl einfach so rein. Hoffentlich rutsch man nicht in so einen Trott, der einem nicht gefällt und dann kommt man da nicht mehr raus. Ich muss mir zum Glück noch keine Gedanken darum machen. Es ist alles schon sehr verrückt, das muss ich zugeben. Wahrscheinlich wird sich mein Leben nie mehr so sehr verändern wie in dern letzten Jahren, aber wer weiß schon, was auf uns alle zu kommt? Wahrscheinlich einfach nur Regen und Schnee und dann Sommer und Sonne.

Ich wünsche allen wenig Stress, super tolle Weihnachtstage und natürlich ein fast perfektes (weil perfekt langweilig ist) neues Jahr. Lasst uns das Beste daraus machen, unser Leben lieben und viel frische Luft atmen.

PS: Guckt eich die Sterne an. In meiner Stadt gibt es keine Sterne. Man sollte die kleinen Dinge genießen.

Samstag, 15. November 2014

Es geht nicht

Vielleicht ist es besser wenn du aus meinen Gedanken  verschwindest und alles anders wird. Wenn es anders ginge, wenn man einfach alles wieder neu beginnen könnte, so wie es immer war. Ich kann es nicht vergessen, was auch immer ich versuche, es geht nicht. Es ist alles da, in meinem Kopf. Ich hänge irgendwie daran. Ich hänge an den wunderbaren Erinnerungen. Ich halte daran fest und kann nicht los lassen. Ich weiß gar nicht warum, ich weiß gar nicht was es ist, ich weiß auch nicht was es war. War das Real? Ich weiß es nicht mehr ich kann mir das alles nicht mehr vorstellen.
Ich wünschte es ginge, aber es geht nicht.

I miss so much of us. It hurts.

Was sind wir denn jetzt noch?

Montag, 13. Oktober 2014

noch

Alles hier ist so beherrscht vom dunklen, von trauer, von vermissen und von Gefühlen, an die man sich nicht erinnern will. Warum will ich also, dass sich jemand anders daran erinnert?

Ich bin momentan glücklich, ich war immer glücklich in der letzten Zeit, alles scheint richtig gut zu laufen, auch wenn es manchmal stressig ist. So ist das Leben wohl. Vor mir liegt so viel neues und gutes. Ich bin gespannt wohin mich der Wind weht und wie die Zukunft für mich aussehen wird.

Als ich ein Kind war, guckte ich hoch in den Himmel und ich dachte, ich sehe dich und mich in den Wolken, die vorbei ziehen. Ich tue es immer noch.

Ich weiß immer nicht, ob das hier das letzte sein soll, ob ich den Blog löschen soll. Ich weiß nicht welche Entwürfe für immer Entwürfe bleiben und welche es weiter schaffen in die Unendlichkeit des Internets. Ich weiß nicht, ob das alles hier gut für mich ist, ob es gut für die anderen ist.

Du bist da und du liest, was hier steht. Also bist du da. Bei mir. Immer noch.

Sonntag, 10. August 2014

Immer

Wie war das noch mal?

Es ist nicht so, als würde ich um einen Ex-Freund weinen.
Es ist nicht so, als würde ich vergessen wollen.
Es reißt mir nicht das Herz raus, wenn ich daran denke.
Es ist eine schöne Erinnerung, die jetzt fehlt.
Ein Teil von mir, der gegangen ist und nicht zurück kehrt.
Etwas an das ich mich gern erinnere.

Natürlich fällt es mir schwer.
Die Welt ist eine andere.
Jedenfalls meine Welt.
Ein Teil, das fehlt.
Immer.

Freitag, 25. Juli 2014

Anonym

Oh, mal wieder ein Kommentar. Wie kann das sein? Ich schreibe doch überhaupt nichts mehr... Hmm auf englisch, erstmal gucken was da steht. SPAAAMMMM. Ich hasse Spamkommentare. Da wird die Hoffnung geschürt, dass wirklich mal jemand ein Kommentar schreibt. Irgendwann werde ich diese Mails nur noch löschen. Obwohl... Ich glaube dafür bin ich zu neugierig.

Es gibt viele neue Dinge, die ich jetzt so erzählen kann. Wenn Bremen ein Teufelsvertrag war, dann weiß ich nicht, was ich jetzt unterschrieben habe. Na, was solls. Raus aus Bremen und rein in die große weite Welt. Gedanken über das Geld mache ich mir dann später.

Ja ein bisschen trotzig bin ich. Es macht mir im Moment überhaupt keinen Spaß zu schreiben. Meine Abschlussarbeit nervt mich, ich denke zu viel an Menschen, die mir egal sein sollten. Ich hänge an der Vergangenheit und kriege kein Zeichen, dass die andere Seite ähnlich denkt. Ich wüsste auch nicht wie. Vielleicht mit einem Anonymen Kommentar :D. Ich bin übergeschnappt und unrealistisch. Darf man das nicht manchmal sein? 

Dienstag, 28. Januar 2014

Wahnsinnig

Wenn Teenager einem sagen, wie man zu leben hat. Wenn Aufgaben keinen Spaß machen. Wenn man nicht schlafen kann. Wenn man nicht wach sein will. Wenn man nicht voran kommt. Wenn das Ende so nah scheint. Wenn man nicht weiß wie es weiter geht. Wenn man nicht weiß, ob es weiter geht. Wenn es nur kalt und dunkel ist. Wenn man sich immer wieder erinnert. Wenn es an einem zerrt. Wenn man im Schnee steht und den Himmel nicht sehen kann. Alles braune Suppe. Lecker!