Dienstag, 22. März 2011

Bodenlos

Ich starre an die Decke mit feuchten Augen
Ich kann das alles hier kaum glauben
Meine Gedanken drehen sich wieder im Kreis,
weil ich einfach keine Antwort weiß

Ich habe mir vorgenommen dich nicht zu hassen
Ich werde dich einfach so weiter machen lassen
Ich vergesse, dass ich dich nicht lieben sollte
und verdränge, dass ich bei dir sein wollte

Ich schlage meinen Kopf gegen die Wand
Dein Herz dabei fest in meiner Hand
Du siehst mich nicht, bist ahnungslos,
doch nur wegen dir bin ich so Bodenlos.

Ewigkeit

Ich glaube man sollte sehr vorsichtig mit Worten umgehen. Die Karten können noch mal komplett neu gemischt werden. Eine schwierige Situation. Gibst mir Wind und reißt ihn mir dann wieder aus den Segeln. Ich kann mir ruhig Hoffnungen machen, weil es einen Neuanfang geben könnte, in ein paar Jahren. Ich könnte genauso gut auf den Tod warten. Es waren nicht meine Worte.

Ich lache, während ich das alles in meinen Gedanken sehe. Die Situation ist lächerlich. Ich bin lächerlich. Und dann kommt da jemand und sagt mir, es sei überhaupt nicht lächerlich und er könne mich verstehen. Das geht mir nicht mehr aus dem Kopf.

Es kommt einer und verdreht meine Welt. Irgendwann.

Samstag, 12. März 2011

Dein Schatten

Merkst du denn gar nicht, was es mit dir macht, wie sehr es dich verändert? Wie kannst du nur so blind sein und glauben, dass das Leben nicht noch viel mehr zu bieten hat?
Ich werde fort gehen und ich kriege Bauchschmerzen von den ganzen Gedanken. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge (wie man so schön sagt) bin ich den Heimweg angetreten. Zurück ins Ungewisse. Zurück zu den Schatten.
Ich weiß nicht, warum ich schreibe. Vielleicht wäre es besser zu schweigen. Einfach nichts tun. Einfach nichts sagen. Tust du das schon die ganze Zeit? Es ist viel zu grausam! Sich zu enthalten ist Unmenschlich, so sehe ich das.

Bremen.

Freitag, 11. März 2011

Taub

Du bist die einzige Person, wegen der es mir schwer fällt weg zu gehen!

"Du bist noch längst nicht wach, ich war's die ganze Nacht und hab mich still gefragt, was du tust, wenn ich jetzt geh. Und dann verlass ich deine Stadt ich seh' zurück und fühl mich schwer, weil gerade angefangen hat, was du nicht willst und ich zu sehr." Juli - Regen und Meer

"Ich bin nicht wie du, ich mach' die Augen zu. Lauf' blindlinks durch die Straßen. Hier bin ich doch wo bist du?" Juli - Regen und Meer

"Langsam glaubst du, was man dir ständig sagt: 'Du hast eh schon verloren'. Scheiß drauf, lass dir nichts erzählen, kein Schicksal ist besiegelt, das ist deine Zeit! Scheiß drauf, du kannst selber wählen! Was wirst du tun?" Echtzeit - Scheiß drauf

"Bitte darf ich das behalten. Behalt meine alten Träume, du kannst sie verwalten, wie du willst. [...] Ich geb dir meinen Verstand dafür, ich geb dir mein Wort, ich will für immer stumm sein, aber nimm das nicht fort von mir." Wir sind Helden - Darf ich das behalten

"Wann kann ich mal wieder komm' mal wieder klar, mal wieder kommen zu dir. Wann kann ich mal wieder kommen, ohne dass die schwarzen Schatten neben dir auf deinem Sofakissen sitzen?" Jasper - Wann

"Der Blick in deinen Augen sagt mir mehr über Welt und das Glück, als die ganzen Philosophen. Ich bin hier, weil du auch hier bist. Ein Schritt in deine Richtung gibt mir mehr das Gefühl irgendetwas ereicht zu haben." Gisbert zu Knyphausen - Der Blick in deinen Augen

"I remember all those crazy things you said, you left them runnig through my head. You're always there, you're everywere. But right now I wish you were here." Avril Lavigne - I wish you were here

"I still see you."

Samstag, 5. März 2011

Wish you were here!

Mal wieder ein Video ("Avril Lavigne - Wish you were here" aus "Goodbye Lullaby"), weil jede Zeile einfach alles ist, was sich in meinem Kopf immer wieder im Kreis dreht.


Dienstag, 1. März 2011

An mir vorbei

Ich bin komplett verwirrt. Ich bin gerade nicht auf der Spur, aber vielleicht klappt das demnächst wieder. Ich schmiede Pläne mit Freunden und weiß, dass niemals irgendetwas eintreffen wird. Ich stelle mir so grausame Situationen vor, viel grausamer als sie bisher waren. Ich weiß nicht, ob ich das auf mich nehmen will bzw. kann. Ich weiß nicht mehr was Wahrheit und was Trug ist. Ich kann überhaupt nichts mehr einschätzen. Das Leben läuft an mir vorbei und ich gucke seelenruhig dabei zu. Ich sollte einfach handeln, es ist endlich mal an der Zeit etwas zu unternehmen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Person sein sollte, aber das ist mir ganz egal, weil ich nicht aufgeben kann!


Ich habe heute meine Schrauben in die Hand gedrückt bekommen: