Montag, 31. Januar 2011

Ein Satz

Es geht um diesen einen letzten Satz, den du mir geschrieben hast. Grausames Gefühl.

Ich frage mich was das alles jetzt soll. Ich frage mich, ob ich reagieren muss. Ich frage mich ob es an mir ist, an deiner Tür zu klingeln. Ich frage mich, was du mir sagen willst oder ob du mir etwas sagen willst.
Wenn du wirklich mich meinst mit so manchen Dingen, warum kommt das auf eine solche Art? Und kommt dann noch mehr? Stehst du irgendwann vor meiner Tür? (Madsen - schön, dass du wieder da bist; so stelle ich mir die Situation vor.) Es liegt natürlich nur an dir, was du tust und ich denke das weißt du auch. Ich bin wie immer immernoch hier.

Und vielleicht bleibt mir irgendwann ein anderer Satz mit einem guten Gefühl in Erinnerung.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Wenn du mich fragen würdest

Wenn du mich fragen würdest, wie es mir geht, dann würde ich dir sagen, wie schlecht es mir wegen dir geht. Ich kann dich nicht vergessen, ich verfluche dich und doch warte ich auf ein Zeichen von dir. Entscheidungen müssen nicht endgültig sein.

Wenn du mich fragen würdest, was ich im Leben vor habe, dann würde ich dir sagen, dass ich meine Träume versuche zu verwirklichen. Ich würde dich fragen ob du überhaupt noch Träume hast. Kann man wunschlos glücklich sein? Ich wünsche dir viel Glück.

Wenn du mich fragen würdest, was die Liebe macht, dann würde ich dir nichts anderes sagen können. Es ist nichts wirklich Neues passiert, obwohl ganz schön viel passiert ist.

Wenn du mich fragen würdest, was ich das letzte halbe Jahr gemacht habe, dann würde ich dir sagen, dass es egal ist, weil du mich endlich gefragt hast.

Doch du wirst mich nicht fragen. Ich hoffe irgendwann sehen wir uns wieder und dann reden wir über die Zukunft und all das, was unausgesprochen blieb.

Samstag, 15. Januar 2011

Scheiß darauf! (Entwurf vom 30.9.10)

Scheiß auf die Sterne, die vom Himmel fallen, wenn wir auf der Straße liegen!
Scheiß auf das Bier und das Marzipan!
Scheiß auf das Gewitter bei sternenklarer Nacht!
Scheiß auf Romeo und Julia!
Scheiß auf das Fenster!
Scheiß auf Schlittschuhlaufen!
Scheiß auf das Konzert!
Scheiß auf das Stadtfest!
Scheiß auf das Kuscheltier!
Scheiß auf die Bilder!
Scheiß darauf, dass ich fluchen hasse!

Edit: Der Post ist nicht mehr aktuell, aber die Aussagen sind trotzdem noch treffend!

Sonntag, 9. Januar 2011

Was mache ich nur?

Soll ich dir sagen, was ich fühle?
Soll ich dir überhaupt irgendetwas sagen?
Du bist gerade wieder so nah, aber doch eigentlich ziemlich weit weg. Ich will gar nicht die Möglichkeit haben, dir zu sagen, wie sehr ich dich vermisse und, dass ich immer noch von dir träume. Es würde doch gar nichts an der Situation ändern, also versuche ich zu vergessen. Verdränge.

Der Vertrag für Bremen ist besiegelt. Ich brauche nur noch eine Wohnung bzw. ein WG Zimmer, falls irgendwer eine zu vermitteln hat, bitte melden. Am 4.4.2011 fängt das Studium an und ich freue mich. Es ist nicht zu weit von zu Hause weg, aber auch nicht so nah, dass ich hier bleiben könnte.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Die Socken an meinen Füßen

Mal wieder erfasst mich die Scham, wenn ich an mir runter schaue und die Socken an meinen Füßen sehe, die mich unvermittelt an dich denken lassen. Werde ich dich wieder sehen?
In der Vorstellung stehst du vor meiner Tür und verlangst, ich solle dir geben, was ich von dir habe. In meiner Vorstellung hast du dich nicht verändert. Wir sind alle nur ein Teil des großen Ganzen und trotzdem eine eigene Verbindung.
Gäbst du mir auch das zurück, was du von mir hast? "Ich fühl' mich unwohl ohne Kopf in der Straßenbahn, deswegen lern' ich kopflos Fahrrad fahren und ich weiß, wahrscheinlich mit den Jahren werd' ich lern' dabei mein Gesicht zu war'n. Du bringst mich um. Du bringst mich um Schlaf und Verstand, für dich geb ich dem Wahnsinn die Hand" [Wir sind Helden - Außer Dir].
Es gibt immer zwei Seiten einer Münze, sie gleichen sich nicht im geringsten, und doch könnte die eine ohne die andere nicht existieren.

Dienstag, 4. Januar 2011

Ich fliege

wenn du es zulässt
und dann sehe ich die Sonne über den Wolken aufgehen. Die Welt ist auf eine ganz andere Weise schön.

Mach mich zu einem Teil
von dir
mach mich zu dem Regenbogen
in dir
mach mich zu der Welt
um dich
mach mich zu etwas Besonderem
für dich.

Sonntag, 2. Januar 2011

2011

Wir sind wie Superhelden in das neue Jahr geflogen!

Kurzer Rückblick von meinem 2010:
- Praktikum in einer Werbeagentur
- Jana kam in mein Leben^^
- das Tattoo kam

- eine Beziehung endete
- der Sommer war heiß
- Jobben bei New Yorker
- eine Woche Zelten an der Ostsee
- Liebschaft
- Jobben in der Kneipe
- WM
- der Kiefer wurde gebrochen
- Urlaub auf Borkum
- Tom
- die wichtigste Freundschaft zerbrach
- Madsenkonzert in Bielefeld
- Jobben im Amarillo
- 3 Tage Prüfung in Wiesbaden
- Entschluss Bremen
- Weihnachten in Ägypten
Und ich habe so viele neue Menschen kennengelernt!

Es fängt alles neu an dieses Jahr, es geht alles einen neuen Weg, einen anderen Weg.
Ich will nicht mehr an der Vergangenheit hängen bleiben und blicke voller Zuversicht auf die Zukunft.
Ich trauere dir nicht nach, wenn du dich weg drehst, weil ich schon oft damit gerechnet habe.
Ich stand immer hinter dir, ich hätte ahnen müssen, dass du mir so immer nur den Rücken zu drehst.
Ich gehe endlich in meine Richtung!