Ich wollte mal wieder diesen Brief (den ich schrieb) lesen, um mich selbst runter zu bringen und mich zu erinnern, dass ich wirklich alles gesagt habe, dass es nichts mehr zu sagen gibt.
Dabei habe ich einen anderen Brief gefunden, einen eigentlich sehr wertvollen Brief und ich habe ihn zum ersten Mal ernsthaft gelesen, ich habe so viel übersehen beim anderen Mal. Ich habe es mit anderen Augen gesehen.
Dann wurde mir klar es gibt noch mehr Briefe, Briefe von jemandem, der mir mehr am Herzen liegt als alles andere. Ich habe sie nicht gefunden. Ich habe mein ganzes Zimmer auseinander genommen, habe Schubladen und Verstecke ausgeräumt. Mein Zimmer türmte sich mit Zetteln. Irgendwann fiel es mir ein und da war er. Ich hatte gedacht es gab mehrere, aber da war nur ein einziger Brief.
Ich hielt ihn in den Händen. Ich las die Schrift, die mir so bekannt vorkommt. Und plötzlich war alles wieder wie zu diesem Zeitpunkt. Die Poesie in den Worten. Diese Verzweiflung, die sich mit der Hoffnung vereint. Wir sind uns verdammt nah.
Ich weiß, dass das nicht der einzige Brief war, aber einen anderen finde ich gerade nicht. Es ist schön zu wissen, dass du eigentlich da bist, wenn auch nicht gerade jetzt.
...und vielleicht war es ja der letzte Brief.
AntwortenLöschen... und vielleicht auch nicht. Es wäre sehr schade.
AntwortenLöschenIch hoffe nicht das es der letzte Brief war...
AntwortenLöschensehr schön geschrieben!
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