Donnerstag, 30. September 2010

Ich hasse dich!

Ich hasse dich so sehr dafür! Dann geh doch, aber dann bleib auch weg!
Es hätte so viele Lösungen geben können... bestimmt.

Vielleicht habe ich das ein oder andere Mal übertrieben. Das gehört dazu. Ich will mir nicht ständig Gedanken darum machen etwas falsches zu sagen, weil das so nicht funktioniert. Es funktioniert schon lange nicht mehr.

Ich wünschte es würde dir genauso weh tun, vielleicht würdest du fühlen wie sehr es einen zerreißt. Ich wünschte du könntest irgendetwas ändern. Sollte ich jetzt tolerant sein? Mittlerweile nicht mehr!

Mittwoch, 29. September 2010

Fakten

Die ersten Steine für den Weg zum Ziel sind gelegt. Ich habe alle möglichen Bewerbungen und sowas geschrieben und Sendebereit gemacht.

Bald geht es in den Urlaub, nach Borkum (d.h. zwei Wochen ohne Internet). Und mein Geburtstag ist auch nicht mehr weit, ich weiß nur noch nicht ob ich mich darauf wirklich freuen kann. Dabei ist alles super vorbereitet.

Heute war ich beim Kieferorthopäden und jetzt fühlt meine Zunge sich eingespert, aber nur Nachmittags und Abends. Irgendwann ist das mit der Zahnklammer endlich vorbei.

Ich fühle mich gerade ganz gut. Das Leben ist schön und ich freue mich auf die Zukunft. Es gibt zwar auch dunkle Seiten, aber die müssen ja nicht immer aufgeschlagen werden.

Montag, 27. September 2010

Roland

Ich hab ein Monster adoptiert, es wird jetzt unter dem Blog-Archiv wohnen und sich mit jedem Unterhalten, der es zulässt.
Ich hoffe Roland stört nicht.

* Ich war heute im ALDI und es gibt doch tatsächlich schon Weihnachtsartikel. Habe ich irgendwas verpasst? Wo ist das Jahr hin?

* Ich habe mir trotzdem gleich Weihnachtssüßigkeiten gekauft. Ich konnte einfach nicht widerstehen.

Sonntag, 19. September 2010

Ein Verbrechen gegen die Ethik?

Dieser Kampf in mir scheint mich zu erdrücken. Was hättest du von mir erwartet? Das wohl nicht, doch es ist mir egal was ihr denkt. Im Prinzip sind mir meine Gedanken im Bezug darauf auch gerade egal. Man darf einfach nicht darüber nachdenken.
Sollte man lernen kalt zu sein, damit man sich selbst nicht zu Grunde bringt? Doch was wäre dann mit der Liebe? Diese Kälte würde sie zerfressen. Und was ist die Seele ohne Liebe? Was bin ich ohne Herz?

P.S.: Wenn diese Worte noch genauso viel Bedeutung hätten wie damals, hättest du dich dann auf diesen Konflikt eingelassen? Wegen der Pizza und noch so vielem mehr.

Freitag, 17. September 2010

Lesezeichen

Hier bin ich angekommen.
Hier bin ich frei.
Hier kann ich noch ich sein.
Hier fragt niemand.
Hier antwortet niemand.
Hier ist es Sinnlos.
Hier gibt es keine Erklärung.
Hier lasse ich dich leben.
Hier sind Gedanken frei.
Hier ändert sich nichts.
Hier bin ich allein.
Hier gibst du mir halt.
Hier bleibt die Zeit stehen.
Hier sind Erinnerungen.
Hier braucht man nicht mehr.

Donnerstag, 16. September 2010

Gedankengefängnis

Manchmal denke ich, ich würde mir zu viele Gedanken darum machen. In diesen Momenten bin ich dann wieder kurz davor aufzugeben. Denkt jemand genauso viel über die Situation nach wie ich? Es ist einfach unbegreiflich dämlich.
Irgendwie habe ich das Gefühl ich würde meine Sicherheit verlieren, wenn es erst ausgesprochen würde. Ich stand einfach am Abgrund und eine schützende Hand hielt mich zurück zu springen. Wenn sie nicht mehr da ist würde ich vielleicht fallen und mich könnte niemand auffangen. Ich verstehe nicht wieso das Verständnis dafür fehlt. Ich habe nunmal Angst. Nicht einmal davor alleine zu sein, sondern davor nicht da zu sein, wenn es nötig ist. Ich will da sein. Ich will nicht ausgeschlossen und vergessen werden. Ich öffne alle Türen, aber sie werden immer wieder zugeschmissen. Es ist dieses Gedankengefängnis, das mir die Freiheit raubt.

Dienstag, 14. September 2010

Briefe

Ich wollte mal wieder diesen Brief (den ich schrieb) lesen, um mich selbst runter zu bringen und mich zu erinnern, dass ich wirklich alles gesagt habe, dass es nichts mehr zu sagen gibt.
Dabei habe ich einen anderen Brief gefunden, einen eigentlich sehr wertvollen Brief und ich habe ihn zum ersten Mal ernsthaft gelesen, ich habe so viel übersehen beim anderen Mal. Ich habe es mit anderen Augen gesehen.

Dann wurde mir klar es gibt noch mehr Briefe, Briefe von jemandem, der mir mehr am Herzen liegt als alles andere. Ich habe sie nicht gefunden. Ich habe mein ganzes Zimmer auseinander genommen, habe Schubladen und Verstecke ausgeräumt. Mein Zimmer türmte sich mit Zetteln. Irgendwann fiel es mir ein und da war er. Ich hatte gedacht es gab mehrere, aber da war nur ein einziger Brief.
Ich hielt ihn in den Händen. Ich las die Schrift, die mir so bekannt vorkommt. Und plötzlich war alles wieder wie zu diesem Zeitpunkt. Die Poesie in den Worten. Diese Verzweiflung, die sich mit der Hoffnung vereint. Wir sind uns verdammt nah.

Ich weiß, dass das nicht der einzige Brief war, aber einen anderen finde ich gerade nicht. Es ist schön zu wissen, dass du eigentlich da bist, wenn auch nicht gerade jetzt.

Sonntag, 12. September 2010

Freiheit, du bist nicht weit

So frei war ich lange nicht mehr. Ich schwebe wie ein Vogel über den Wolken und gleite wie ein Fluss durch das Leben. Ich bin der Normalität wieder ziemlich nah. Ich akzeptiere mich irgendwie. Es ist die Gedankenlosigkeit, die einen in sich hinein lächeln lässt. Ich muss die Musik nicht machen um sie zu hören. Es gibt mehr als nur das, doch dies ist meine eigene kleine Welt und ich öffne dir die Tür.

Freitag, 10. September 2010

Große OP (2)

So langsam sehe ich wieder "normal" aus und kann auch fast alles essen. Hier mal das vorher-nachher-Bild ohne Matschgesicht (das wollte ich allen Lesern ersparen).

Sonntag, 5. September 2010

Realität

Du läufst gerade aus, immer deinem Ziel entgegen, schaust nicht zur Seite. Du nimmst mit was dir zu Gute kommt und gehst weiter. Du stolperst, stürzt. Du stehst wieder auf, schaust nicht zurück. Jemand rempelt dich an, so wirst du gezwungen dich umzudrehen. Jetzt musst du der Realität ganz unweigerlich in die Augen blicken. Du bist ich. Und ich weiß nicht mehr welches der Richtige Weg ist. Die Vergangenheit sitzt mir im Nacken und die Zukunft schnürt mir die Kehle zu. Was tun wir jetzt?

Mittwoch, 1. September 2010

Es geht weiter!

Es gibt viele Dinge die man wissen sollte und es gibt noch mehr Dinge, die man weiß obwohl man sie nicht wissen sollte.

Es war schön endlich mal wieder zum Ballett zu gehen, die Ferien waren viel zu lang und deswegen habe ich jetzt Muskelkater. Ich hoffe, dass ich in der nächsten Zeit Montags nicht so viel arbeiten muss, dann kann ich dem Hobby gut nachgehen.

Ich habe mir heute Papier gekauft, sehr schönes, genau perfekt um darauf zu zeichnen. Das ist irgendeine Übergröße, ich muss das also noch auf DIN A2 zuschneiden, aber das wird kein Problem sein. Ich bin gerade wieder voller Elan. Die Mappen für die Studienbewerbung müssen super werden und ich glaube das werden sie auch. In Hamburg muss man einen Termin vereinbaren und sich dann mit der Mappe vorstellen. Ich hatte sonst immer Angst davor, aber ich glaube ich könnte denen richtig was über meine Werke erzählen. Ich stelle es mir toll vor bei der Auswertung dabei zu sein.
Der Traum von Trier hat sich auch noch nicht ausgeträumt.
Das sind die Kassetten, die ich für Bielefeld mal gezeichnet habe, alles natürlich in DIN A2. Von oben nach unten:
1. Die Spulen in Vergrößerung.
2. Fast die gesamte Kassette in Frontansicht, leichte Froschperspektive.
3. In Vogelperspektive, die Kassette steht.
4. Perspektivisch vergrößerte Kassette in Froschperspektive.
5. Teilskizze mit Fokus auf das Band, die Kassette liegt.

Ich wurde damit natürlich nicht genommen, es ist auch nicht das was ich von einer Mappe erwarten würde. Die anderen Inhalte, haben es auch nicht raus gehauen. Man muss dort 15-30 Arbeiten abgeben. Es haben sich zum Wintersemester natürlich auch ziemlich viele beworben. Rechtfertigung bringt nichts, es geht dennoch immer weiter.