Montag, 23. August 2010

Wunder?

An die Schwierigkeiten mit dem Einschlafen habe ich mich schon gewöhnt. An viele andere Sachen nicht.

"Wir waren alles.
Wir waren eins.
Wir waren perfekt.
Wir waren pures Glück.
Wir waren die Liebe selbst.
Wir waren alles."

Ich stelle mir Situationen vor, Abläufe, die nicht eintreffen. Nachts kommen die Gespenster der Gedanken zurück und fressen mich förmlich auf. Träumereien bringen mich in eine andere Zukunft. Wünsche bleiben Wünsche, wenn man sie sich selbst nicht erfüllen kann. Wer glaubt denn noch an Wunder?

Samstag, 21. August 2010

Neues von der Front

Ich bin mir sicher, dass er geantwortet hätte. Das einzusehen ist echt ein Fortschritt.

Es war wirklich besser als ich gedacht habe. Ich lasse den Dingen einfach seinen Lauf und irgendwann klärt sich hoffentlich alles von selbst auf. Ich hoffe, dass sich die Lage entspannt. Wahrscheinlich funktioniert das so einfach nicht, aber ich habe Zeit. Wir haben doch noch so viel Zeit.
Ich will da nicht mehr rein reden, ich will damit gar nichts mehr zu tun haben. Du musst selbst entscheiden, was das Richtige für dich ist. Es tut dir nicht gut, wenn wir uns gegeneinander stellen. Entweder es gibt Krieg -davon hat keiner etwas- oder wir raufen uns irgendwie zusammen. Ich glaube das haben alle schon eingesehen.

Es sind so viele Dinge jetzt anders. Es gibt neue Chancen, neue Freunde vielleicht neue Liebe. Ich weiß nicht ob ich das wirklich annehmen will, mir geht es doch ganz gut so.

Zum Kieferbruch: Kinn und Unterlippe sind immer noch taub. Ich muss wohl die nächsten zwei bis drei Wochen noch Brei essen. Gerade nervt es mich schon wieder. Die Schwellung ist jetzt nach über zwei Wochen immer noch nicht ganz weg und es tut auch noch weh. Gesund zu sein ist tatsächlich ein Privileg.

Dienstag, 17. August 2010

Ach die Liebe

Was ist schon die Liebe?!
Ist es naiv zu glauben, dass sie uns wirklich gut tut?

Gestern wollte ich dir schreiben, ich wollte dir sagen, dass du auf sie aufpassen musst. Du darfst sie nicht gehen lassen, du würdest es dir nicht verzeihen. Wenn es diese Liebe ist. Diese eine Liebe, die alles gibt, diese eine Liebe die uns zusammenhält. Wenn du das Wunder in ihr siehst.

Ich will die Liebe nicht kennen. Ich will ihn aus meinem Kopf verschwinden lassen um frei zu sein. Doch ich kann nur mit ihm frei sein. Ich will nicht mehr denken, ich will keine Zeit mehr mit mir verbringen. Er hätte geantwortet...

Und nun drehe ich die Musik wieder lauter. Ich male wieder. Vielleicht hat ja doch alles einen Zweck.

Freitag, 13. August 2010

Tada!

Ich lebe noch.
Es gibt momentan nicht viel zu sagen.

Montag, 2. August 2010

Wirrwarr im Kopf

In meinem Kopf herrscht Wirrwarr, denn alle Gedanken sind ein großes Durcheinander. Vielleicht habe ich schon ein bisschen Angst. Vielleicht habe ich einfach keine Lust mehr ständig allein zu sein.
Mit so manchen Dingen hätte ich jetzt nicht unbedingt gerechnet. Ich sollte mich freuen, aber irgendwie kann ich es nicht, weil ich keine Vorstellungen habe wie diese Situationen ablaufen sollten. Wer weiß schon was wird, wer weiß schon ob man sich je wieder findet. Wer weiß schon, was wahre Freundschaft ist?

Und morgen geht es los, ab ins weiße Zimmer. Mach dich nicht verrückt, lass deinen Gedanken fliegen. Lass ihn gleiten, auf der Welle des Windes. Und auf einmal sieht die Welt ganz anders aus. Und auf einmal sehe ich ganz anders aus. Mach das Licht an und sieh endlich klar!