Mittwoch, 13. Januar 2010

Externstein Quelle Natriumarm

Ich habe ja nichts gegen Wasser aus der Gegend. Ich weiß auch nicht ob es ein Vor- oder Nachteil ist, dass dieses Wasser Natriumarm ist. Es schmeckt auch nicht schlecht. Ich warne nur davor es länger als einen Tag stehen zu lassen. Das einmal geöffnete Wasser sollte an einem Tag verzehrt sein, denn danach schmeckt es wie anders Wasser nach 5 Tagen!

Wenn träume wie Schäume zerplatzen

Ich war im Urlaub mit meiner Mutter, Lea, Caro, Fabi und Sina. Lea und ich hatten uns überlegt in eine Disco bzw. ein Club zu gehen. Ich bin scheinbar eher nach Hause gekommen, denn sie war nicht da als ich mich in das Zimmer begab, in dem auch Fabi und Caro untergebracht waren. Von meinem Bett aus sah ich zum Fernseher. Sie hätten wissen müssen, dass ich noch nicht schlief, als sie begannen zu reden. (Kurioserweise hatten sie getrennte Betten. Unsere drei Betten standen wie ein Dreieck im Raum, also ich zwischen ihnen.) Ich kann mich nicht mehr an die genauen Fragen erinnern. Sie fragte so etwas wie: „willst du sie?“ und er sagte: „nein.“ Sie fragte weitere Dinge und er antwortete entweder mit: „Nein“ oder mit: „Da sage ich nichts zu.“ Wenn er sich nicht äußerte wusste man eigentlich, er würde „ja“ meinen. Irgendwann kam diese finale Frage: „Siehst du ihr in die Augen?“ und er antwortete: „Da sage ich nichts zu.“ Obwohl vorher viel schlimmere Fragen im Raum standen, die er so beantwortete, brach sie jetzt wütend auf. Sie rannte durch das Zimmer und hinaus, ich glaube er folgte ihr. Ich ging zu meiner Mutter und erzählte ihr alles, sie war davon überzeugt, dass Caro irgendwas nicht richtig begriffen hat. Mein Telefon klingelte, Fabi war dran. Er erzählte mir er würde draußen stehen, Caro wäre weg gelaufen zu ihrer Mutter, zu ihrem Ei (die sprachen immer von Caros Ei, hab das nicht richtig verstanden, ich glaube da war ihr neues Haustier drin, eine Schlange oder so etwas.) Sie hatte also mein Auto genommen und ist weg gefahren. Ich sagte ihm er solle sich keine Gedanken machen, wir könnten mit in dem Auto von meiner Mutter zurück fahren. Wir warteten. Und im Dunkeln fuhr ein Auto auf den Hof das meine Beleuchtung aufwies. Doch in dem Licht der Laterne erkannte ich Lea, dahinter ein schwarzes Cabrio, dessen Fahrer ein Unbekannter war mit Sina auf der Rückbank. Also nicht Caro. Irgendwann tauchte sie wieder auf, war gar nicht im Stande ihn zu verlassen. Ich nahm ihr den Autoschlüssel ab.

Namen wurden geändert um eine Wiedererkennung dieser Personen auszuschließen. (Ich will nicht, dass sich wer angesprochen fühlt.)

Dienstag, 12. Januar 2010

Und ich soll paranoid sein?


Die Polizei rückt an

Gestern war einfach der schrecklichste Tag des Jahres (bis jetzt). Morgens bin ich schon überhaupt nicht gut zur Arbeit gekommen, ein Bisschen war auch der Schnee schuld und irgendwie wollte ich das Wochenende noch nicht so ganz abschließen. Ich kam also zuerst eine viertel Stunde zu spät, mein Glück war, dass das nicht so schlimm ist. Mein Schreibtisch war und ist überhäuft von Arbeit, aber Gestern mussten schnell noch Dateien verpackt und gebrannt werden, mit etwas unerwartetem muss man immer rechnen.
Als ich die erste DVD beschrieben hatte, wurde mir gesagt, wie ich brennen soll, ergo: eine DVD umsonst gebrannt. Ich versuchte mein Glück auf neue. (Zwischenzeitlich würde verpackt, welches ewig dauerte, weil diverse Server ziemlich schlecht liefen.) Mein Telefon lief heiß, jeder wollte irgendwas. Nach zehn Minuten des Brennvorgangs bekam ich eine Warnmeldung: „Der Schreibvorgang wurde abgebrochen, es ist ein Hardwarefehler aufgetreten.“ Super, ich hatte also auch noch den Brenner zum erliegen gebracht. Da ich nun nicht mehr brennen konnte begann ich eine Botenfahrt Richtung Bad Oeynhausen. Schon bald stand ich im Stau und im Radio hieß es: „Der Weserauentunnel in Richtung Bad Oeynhausen wird voraussichtlich noch bis 17 Uhr wegen eines Unfalls gesperrt sein.“ Nur Pech, dass ich direkt vor diesem Tunnel stand. Jetzt würde nur noch fehlen, dass ich selbst von einem Unfall betroffen wäre. Mit eingelegtem Rückwärtsgang fuhr ich dann auf der Bundesstraße auf dem linken Streifen bis zur nächsten Ausfahrt, bis 17 Uhr warten kam für mich nicht in Frage. Über das Navigationsystem, welches mich dann über Berge durch den tiefsten Schnee führte, will ich gar nicht mehr sagen. Die nächsten drei Stunden verliefen relativ normal, danach: endlich nach Hause. Hatte ich mir wohl einfacher vorgestellt, denn ich blieb ca. zweihundert Meter vor unserem Haus im Schnee stecken. Nach mehreren Versuchen mit freischaufeln der Räder und Fußmatten-Aktionen gab ich auf. In diesem Feldweg wohnt niemand und dort fährt man auch nicht lang, wenn man weiß, dass da Schnee liegt. Also bleib mein Auto dort stehen.
Die Nachwehen des Gestrigen Tages waren schnell zu spüren. Um kurz vor acht klingelte mein Telefon, mein Auto müsse da weg. Ein Busfahrer hatte die Polizei verständigt, mein Auto würde die Straße blockieren. Wieso ein Bus in diese Straße fährt ist mir immer noch schleierhaft. Mein Auto wurde dann mit einem Trecker befreit und kurz darauf steckte auch der Bus fest. Obwohl er mich verpfiffen hatte wurde er dann auch von dem für mich angeforderten Trecker raus gezogen. Fotos und Story dazu vielleicht demnächst in der neuen Westfälischen.

Montag, 11. Januar 2010

ohne Titel

Denkt ihr denn wirklich, dass ihr mich kennt, nur weil ihr den Blog lest? Schließt das denn eine richtige Konversation aus?
Manchmal denke ich, ich will weg laufen so weit es nur geht und dass ich diese Welt hasse. Ich wäre oft gern uneingeschränkt, ich brauche das Gefühl frei zu sein ohne allein zu sein. Ich lasse mir Möglichkeiten offen, verschiedene Wege, gehe kein Risiko ein, setze nicht nur auf eine Karte um mich vor einer Niederlage zu schützen, weil es einfacher ist.
Am liebsten möchte ich dich an den Schultern fassen und so lange Schütteln, bis du endlich aufwachst. Du siehst nicht mehr, du siehst dich nicht mehr, spielst dir selber etwas vor. Denke ich denn ich kenne dich? Es macht mich so wütend.

Verschlüsselte Gedanken, Metaphern um den Sinn zu verschleiern, etwas anderes geht gar nicht mehr. Selbst in den eigenen Gedanken dreht sich alles im Kreis, kommt immer auf das Selbe hinaus ohne es wahrhaben zu wollen. Es sind nicht nur Wörter, es sind Worte, die nur zusammen einen Sinn ergeben und deren Existenz eigenständig überflüssig wäre.

Sonntag, 10. Januar 2010

Alles dreht sich

Ja ich hätte es schaffen können, vielleicht. Wenn ich gewusst hätte, dass ich schon hätte jetzt studieren können wäre meine Euphorie vielleicht gestiegen. Zu hören, dass man gar nicht mit einbezogen wurde ist schon ein bisschen merkwürdig. Also ich trete dann zu meiner "ersten" Prüfung zu Kommunikatinosdesign in Bielefeld im Sommer an. Die Vorbereitungen laufen und ich mache was ich machen will und ich schaffe was ich schaffen will.
Ich kann keinen klaren Gedanken fassen, denn alles dreht sich. Ich vergesse die Vegangenheit nicht im Blick auf die Zukunft.
Wenn ich schreiben würde, was ich schreiben wollte, würde sich nichts verändern.

Freitag, 8. Januar 2010

So viel Schnee

Heute Morgen konnte ich die Straße nicht mehr sehen, weil es die ganze Zeit schneit und alles gleich aussieht. Da bin ich dann ab und zu mal neben der Straße gefahren, merkt man dann, wenn man auf einmal nur noch rutscht. Ich mag den Schnee und ich freue mich schon auf den bevorstehenden großen Sturm, der für Samstag angesagt ist. Es ist alles nur noch weiß im Moment, endlich mal ein bisschen Abwechslung. Hoffentlich wird der Sommer auch schön warm.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Guten Morgen Schock

Ich habe heute getankt, war auch mal dringen nötig*. Ich wollte mit meiner EC-Karte bezahlen, das mache ich immer so, ist einfach bequemer. Und die Frau (sie war so etwa in meinem Alter) an der Kasse hat die wie gewohnt durch ihr Gerät gezogen, ich musste den Pin eingeben, habe mir nichts weiter dabei gedacht. Da sagt dieses Gerät aufeinmal: "Karte abgelaufen". Wie abgelaufen?! Kurzer Schock, denn ich hatte kein Geld dabei und Benzin kann man dann auch nicht so einfach zurückgeben wie Lebensmittel im Supermarkt. Dann fiel mir ein, dass wir 2010 haben und unsere liebe Bank uns neue Karten zugeschickt hat, die ab diesem Jahr gelten. Ich war mir nicht so ganz sicher ob das jetzt funktioniert, hatte die neue Karte bisher noch nie genutzt. Die Erleichterung war der "Kassiererin" wirklich anzusehen als das Gerät anzeigte: "Zahlung erfolgt".

*Bin heute morgen erstmal liegen geblieben, Tank leer. Hätte nicht gedacht, dass der wirklich schon leer ist. Dann bin ich gerade noch so an die Seite gerollt um nicht die ganze Straße zu behindern, natürlich in den tiefsten Schnee. Zum Glück kam dann nach ca. einer Stunde Benzin angefahren und hat mich gerettet. Durch den Schnee habe ich mich leicht fest gefahren, aber ich gab einfach mehr Gas, die Reifen drehten ein paar mal durch aber griffen dann endlich.

Montag, 4. Januar 2010

Das Erste im Neuen

Ich hatte mir das Thema für diesen Post schon zurecht gelegt und beinahe perfekt in meinen Gedanken bearbeitet. Der erste Post im neuen Jahr, im neuen Jahrzehnt. Irgendwie ergibt das alles gar keinen Sinn mehr und somit müsste man sich einem anderen Thema zuwenden.
Ich konnte heute nicht schlafen, gar nicht. Ich weiß nicht genau woran es lag, meine Gedanken schwirrten und ein ziemlich langes Wochenende ging zu Ende.
Manchmal liegen wir einfach nur so da, sehen uns an und genießen einander. Verträge gegen mein Gewissen sind ausgeschlossen, es gibt einfach nichts schöneres im Moment.



Nichts ist wie es scheint
und der Schein wart die Wirklichkeit,
sieh tief in die Nacht,
spürst du was sie mit dir macht?