Freitag, 17. Dezember 2010

5.12.10 Du warst anders

"Du sagst du hast dich gefunden, hast ja auch lang genug gesucht. Ein bisschen Normalität tut uns allen mal ganz gut. Ich kann nicht glauben, das du meinst was du da sagst. Du hast aufgegeben, wenn du mich fragst! Du warst doch anders als die anderen irgendwie Speziell. [...] Und hast dich verloren. Irgendwo..." Juli - Anders

Du hast die Welt immer mit anderen Augen gesehen. Du hast dich an den kleinen Dingen erfreut und ich war neidisch. Du hast gesehen, was kein anderer sah. Du warst einfach zu verstehen, aber nur für mich. Wir haben uns blind verstanden. Deine Blicke waren so traurig. Es war mehr als nur das, viel mehr. Wir haben gemeinsam gelacht. Wir haben so viel zusammen erlebt.
Ich frage mich, ob du ehrlich zu dir selbst sein kannst, wenn du dir die Frage stellst, was du willst. Bald müssen Entscheidungen getroffen werden und Wege gehen in verschiedene Richtungen. Lass dich nicht unter Druck setzen und mach das, was du wirklich willst!

"[...] Alles was ich von dir will, ist ein bisschen Ehrlichkeit, gefällst du dir so wie du bist? Ist deine wilde Zeit vorbei? Deine Träume begraben, deine Gedanken schwer wie Blei, kein Mut und keine Angst." Juli - Anders

Edit: Kannst du so ehrlich zu dir sein, wie ich es zu mir war und dafür alles auf das Spiel setzen?

Mittwoch, 15. Dezember 2010

3.12.10 Der Plan

Ich hab schon vor alles über den Haufen zu schmeißen. Ich habe einen Konflikt im Kopf. Kann ich wirklich so weit weg gehen? Hätte ich die Möglichkeit? Ich wollte immer so weit weg, aber auf einmal erscheint es mir nicht mehr richtig. Bilde ich mir das plötzlich nur ein? Das alles hätte sich doch nicht gelohnt, wenn ich nicht gehen würde!

Soll ich hier bleiben und mich dadurch verschulden? Soll ich die Chance nicht nutzen, obwohl sie gerade jetzt so hoch ist? Wo werde ich wohnen? Wie soll ich mich selbst finanzieren?
Es ist die einzige Sache die ich wirklich will. Will ich? Kann ich so einen großen Schritt überhaupt gehen?

Gute Ausbildung oder lieber doch der Bachelor? Gibt es überhaupt die Möglichkeit sich zu entscheiden? Kann ich allein sein?

Wenn ich hier bleibe, ist es einfacher zurück zu finden. Kann ich ihn vergessen? Abhaken? Kann ich all das hier verdrängen? Habe ich Hoffnungen gehabt, die sich dann im Nichts verlieren würden? Was ist danach? Würden wir uns wieder finden?

Es war ein scheiß Plan!

Montag, 13. Dezember 2010

1.12.10 Was mich an dich erinnert

- Panzerband, weil du das immer für mich abreißen musstest.
- Lieder, die wir zusammen rauf und runter hörten.
- Weihnachten, weil ich meine Lichterkette immernoch vermisse.
- Roter Nagellack, weil du ihn so mochtest.
- Angelschnur, weil du mich auf die Idee gebracht hast.
- PC-Spiele Werbung, weil wir zusammen angefangen haben.
- Zigaretten in Flaschen, weil es mich so tierisch aufgeregt hat.
- Whisky, der so ekelig stinkt.
- Wenn jemand wie du unschlüssige Antworten gibt, um sich alle Alternativen offen zu halten.
- Wenn ich träume.
- Wenn ich auf Konzerten bin, weil ich immer denke, du könntest auch dort sein.
- Bücher, weil wir oft zusammen gelesen haben.
- Taschen, weil sie von dir sind.
- Paris...
- ZDF Info...
- Fotokalender... u.s.w..

Montag, 29. November 2010

29.11.10 Schlaf

Ich schlafe nur noch um zu träumen. Manchmal frage ich mich ob ich in meinen Träumen versinke. Vielleicht ist es dumm sich Glück durch Träume zu verschaffen. Doch ich spüre dieses Glück auch, wenn ich wach bin. Denn ich weiß, wenn ich heute Abend wieder ins Bett gehe ziehen mich die Geister wieder zurück in diese wunderbare Welt. Die Wirklichkeit wird plötzlich ganz unwichtig. Es ist nicht unbedingt gut, doch wer sagt mir, dass es schlecht ist?

Wenn ich träume, dann ist alles so wie ich es mir wünsche. Wenn ich träume, dann ist es nicht wie im Märchen, es ist wie eine zweite Realität. Es gibt Höhen und tiefen, doch eine ganz wichtige Sache ist anders. Eine Sache, die mich dazu bringt die Wirklichkeit an zu zweifeln, weil die Träume viel besser für mich sind. Wie viele Tage kann ich schlafen und Träumen, bis ich völlig verrückt bin?

P.S. Trier Abgabetermin 1.Dez, mal schauen was daraus wird.

Edit: Trier ist raus, Wiesbaden ist raus und jetzt gehts auf nach Bremen!

Mittwoch, 24. November 2010

24.11.2010 Kurz davor einen Post zu veröffentlichen.

Wegen dir habe ich das Gefühl, dass ich niemandem mehr vertrauen kann. Das ich mich nicht öffnen sollte. Eine weitere Schicht hat sich um mein Herz gewickelt und hält es mit seiner dicken Wand in einem dunklen Raum gefangen. Irgendwie hat es mich zerstört. Irgendwie hätte ich nicht damit gerechnet, dass es mich so sehr verändern würde.

Du hast mich äußerlich kalt gemacht, obwohl ich das nie wollte. Wenn ich so betrogen wurde, wie sollte ich jemals wieder Vertrauen in irgendwen haben? Ich kann niemandem mehr wirklich glauben. Ich mache dich dafür verantwortlich, denn du hast mich ängstlich gemacht. Du hast mich mit der Angst zurück gelassen und gelacht. Du hast dich nicht umgedreht.

Ich kann nur hoffen, dass du irgendwann die Tür öffnest und mein Herz wieder Licht sieht, damit die Liebe mich nicht mehr hasst.

Montag, 8. November 2010

Ende?!

Ich habe gestern beschlossen, nicht mehr weiter an diesem Blog zu arbeiten. Auf jeden Fall für eine gewisse Zeit.
Denn es gibt Menschen, die diese Texte komplett falsch interpretieren und es gibt welche, die genau wissen was ich meine und denen möchte ich zur Zeit einfach nicht sagen was los ist.

Ich bleibe natürlich nicht unerreichbar. Meine Freunde haben meine Handynummer, außerdem bin ich regelmäßig auf Seiten wie Facebook, SchuelerVZ und StudiVZ.
Meine Anwesenheit als Stammleser bei anderen Blogs wird auch nicht leiden.

Wenn das Wirklich das Ende dieser Ära sein soll, dann sage ich jetzt Good Bye, denn ich hatte drei Jahre Spaß daran. Dies ist der 212. Post und es gibt immer noch kein unten und kein oben.

P.S. Kommentare werden weiterhin wahrgenommen, bzw beantwortet.

Sonntag, 7. November 2010

The best day of the year

Es war so ein guter Tag! Es fing schon damit an, dass es Brötchen zum Frühstück gab. Dann haben wir (der Freund meiner Mama und ich) endlich ein Loch in die Wand gebohrt. Das bedeutet, dass ich nun endlich auf meinem tollen neuen Fernseher auch fernsehen kann.

Heute Abend ging es zum besten Konzert aller Zeiten, ich hatte so viel Spaß. Besonders, weil Jana dabei war. Wir haben alle Zuschauerpositionen einmal ausprobiert und uns dann für eine ziemlich weit am Rand entschieden, weil es uns in der zweiten Reihe dann doch zu eng wurde. Sogar die Fahrt war lustig (wie mit ihr immer eigentlich).

Danach hatte ich einen kurzen Durchhänger, man ist immer ein bisschen fertig nach so einem Konzert. Also bin ich nach Hause gefahren und war duschen. Alles auf Anfang. Ich habe mich fertig gemacht und bin zu einem Geburtstag gefahren. Dort habe ich viele Leute gesehen, mit denen ich mich sehr gern unterhalte. Ich habe getanzt, gesungen und geredet. Ein gelungener Abschluss.

Ich liebe diesen Tag und alle Menschen, die daran beteiligt sind. Es war so gut!

Dienstag, 2. November 2010

Enttäuscht, glücklich und traurig

Es hat mich enttäuscht zu merken, dass da nichts mehr ist. Manchmal ist das einfach so, aber erwartet hätte ich es trotzdem nicht. Also ich habe damit gerechnet, aber ich wollte es mir dennoch nie eingestehen. Nun ist es so gekommen, wie ich es bereits ahnte und genau das regt ich auf.

Ich bin immer noch so glücklich. Mein Geburtstag war genial. Es kann einfach nichts besseres geben. In der Box habe ich mit meiner Schwester und ein paar Freunden rein gefeiert. Und gestern dann zusammen mit einer Freundin und unseren Gästen raus gefeiert. Es ist zwar eine Menge Bier übrig geblieben, aber das macht überhaupt nichts. Ich hatte wirklich viel Spaß.
Ich habe sogar alles bekommen, was ich mir gewünscht hatte und trotzdem noch andere tolle Dinge.

...Naja und traurig bin ich, weil jemand einfach nicht mehr da ist. Ich vermisse dich so! Wir sehen uns irgendwann auf der anderen Seite wieder! Ich hoffe es gibt eine andere Seite, ich wollte mich eigentlich ganz anders von dir verabschieden!

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Roland (2)

Mein Monster hat sich extra passend zu meinem Geburtstag verkleidet. Ist das nicht lieb?
Es ist zwar faul, aber immerhin auch lieb.

Ich war heute beim Frisör, endlich sind die Haare wieder ab. Es gefällt mir so viel besser. Zum Teil sind da wirklich lange Strähnen gefallen.

Alles was zu tun war, habe ich getan. Ich muss morgen noch die Mappe abschicken und dann geht es endlich ins Wochenende. In ein aufregendes und Terminreiches Wochenende. Ich freue mich!

Und wir feiern die ganze Nacht, dieser Sonntag kennt keine Müdigkeit und keinen Schlaf. 25 Stunden voller Freude.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Noah und die Flut

Schon gewusst, dass Noah ein Ururururenkel von Kain ist? Und Kain ist der Sohn Adams. Nach der Flut gab es nur noch Noah und seine Sohne mit deren Frauen. Wir sind alle aus inzucht entstanden! Noah wurde über 700 Jahre alt!
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so einfach ist die Bibel zu lesen. Es ist einfach nur verdammt viel. Mose hat sich schon schöne Geschichten ausgedacht.

Freitag geht die Mappe nach Hildesheim raus. Mal schauen, was davon wird.
Sonntag ist es dann endlich so weit und die sehnsüchtig erwartete Party startet, es ist doch alles immer viel schneller vorbei, als man denkt.

Ich bin auf der Suche nach der Freiheit schon ziemlich weit gekommen. Man ist frei bevor man wieder vollkommen abhängig wird.
Ich bereue keine Entscheidungen, niemals. Das heißt allerdings nicht, dass man damit nicht unzufrieden sein darf. Ich frage mich nicht ob es richtig war. Ich trauere nur, weil ich weiß, dass es richtig war, obwohl mein Herz es anders lieber gehabt hätte.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Nur ein Traum

Ich habe heute Nacht von allen Menschen geträumt, die mir wichtig erscheinen, obwohl sie nicht bei mir sein können. Ich habe von allen geträumt, über die ich ständig nachdenke. Es fühlte sich gut an gebraucht zu werden und nicht allein zu sein. Doch dann wachte ich auf und alles war wie immer.

Nur von ihm habe ich nicht geträumt, denn er ist wirklich da. Von ihm muss ich nicht träumen. Er ist die Realität, in wie weit das so bleiben wird, wird sich zeigen.

Ich würde alles tun, wenn man mich rufen würde. Ich würde rennen so schnell ich kann. Ich würde aufgeben, was es aufzugeben gibt. Doch ich werde nicht gerufen.
Ich gab, was es zu geben gab und stehe wieder am Anfang.


Sonntag, 24. Oktober 2010

wie ein Schlag

Ich sehe ihn vor mir und dann trifft es mich wieder wie ein Schlag. Alles um uns scheint unwichtig und viel zu weit weg zu sein. Die Welt wird still. Mein Herz schlägt viel zu schnell. Irgendwie spüre ich schmerzen, aber ich kann sie nicht lokalisieren. Er geht an mir vorbei, als wäre nie etwas zwischen uns gewesen.

Ich bekomme kaum noch Luft, bitte lass mich wieder atmen. Bitte dreh' dich noch ein einziges Mal um. Mein Herz steht still.

Er dreht sich nicht um, sieht mich nicht an. Er geht ohne ein Wort zu sagen und verschwimmt in der Menge. Es wird wieder lauter um mich. Da sind auf einmal so viele Menschen, die ich vorhin gar nicht sah. Innerlich breche ich zusammen und schwöre mir die Liebe zu hassen.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Lass es mich wissen

Irgendwie bist du da
und doch nimmst du mich nicht wahr.

Alles im Leben bewegt sich
und du sieht es nicht.

Fenster, die sich öffneten bleiben geschlossen,
denn du hast die Blume auf der Fensterbank nie gegossen.

Sind wir wirklich so blind?
Du wirkst dabei selbst noch wie ein Kind.

Wenn du Tränen hast, dann lass es mich wissen,
denn ich werde dich aus der Ferne immer vermissen.

Dienstag, 19. Oktober 2010

ehrlich sein

Es gibt Momente und Situationen, die man einfach über sich ergehen lassen muss. Ich konnte viele Herzen beinahe brechen hören und nie war es leicht. Sollte man lieber lügen und Illusionen aufrecht erhalten? Irgendwann lösen sich die Illusionen trotzdem auf. Lass uns wirklich immer ehrlich sein in den entscheidenen Stunden.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Wo bist du großer Bär?

Ich habe so viel zu tun und so wenig Lust.
Ich wüsste gern, wer die Bomben in meinem Zimmer installiert hat. Ich wollte mich bedanken, sie haben große Arbeit geleistet. Ich soll den Saustall jetzt auch noch aufräumen, obwohl dieser jemand Schuld ist. Ich finde das ziemlich ungerecht.

Ich habe zu wenig geschlafen in der letzten "Nacht", am besten ich springe erstmal unter die Dusche und gucke mir danach die Welt von der anderen Seite an. Vielleicht sieht es auf der anderen Seite viel besser aus (Sonne und so).

Der große Bär lässt auch irgendwie nichts von sich hören, ich hätte Lust einen Film zu schauen. Natürlich erst nachdem ich das Chaos hier besiegt habe.


P.S.: Ich kann in Bremen an der Kunsthochschule studieren (immerhin!). Für die Mappe in Hildesheim habe ich mir heute auf der langen Autofahrt auch endlich was überlegt, die Prüfung ist am 29.10.. Es ist noch ein bisschen was zu tun.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Borkum

So, da bin ich wieder, runter von der schönen Nordseeinsel. Das Wetter war einfach genial. Ich will gar nicht viel schreiben, denn Bilder sagen ja angeblich mehr als tausend Worte.



Ein Himmelsspiel.


Die sollen doch Glück bringen.


Eine Robbenspur.


Seehunde.


Ich im Sand versunken.

Donnerstag, 30. September 2010

Ich hasse dich!

Ich hasse dich so sehr dafür! Dann geh doch, aber dann bleib auch weg!
Es hätte so viele Lösungen geben können... bestimmt.

Vielleicht habe ich das ein oder andere Mal übertrieben. Das gehört dazu. Ich will mir nicht ständig Gedanken darum machen etwas falsches zu sagen, weil das so nicht funktioniert. Es funktioniert schon lange nicht mehr.

Ich wünschte es würde dir genauso weh tun, vielleicht würdest du fühlen wie sehr es einen zerreißt. Ich wünschte du könntest irgendetwas ändern. Sollte ich jetzt tolerant sein? Mittlerweile nicht mehr!

Mittwoch, 29. September 2010

Fakten

Die ersten Steine für den Weg zum Ziel sind gelegt. Ich habe alle möglichen Bewerbungen und sowas geschrieben und Sendebereit gemacht.

Bald geht es in den Urlaub, nach Borkum (d.h. zwei Wochen ohne Internet). Und mein Geburtstag ist auch nicht mehr weit, ich weiß nur noch nicht ob ich mich darauf wirklich freuen kann. Dabei ist alles super vorbereitet.

Heute war ich beim Kieferorthopäden und jetzt fühlt meine Zunge sich eingespert, aber nur Nachmittags und Abends. Irgendwann ist das mit der Zahnklammer endlich vorbei.

Ich fühle mich gerade ganz gut. Das Leben ist schön und ich freue mich auf die Zukunft. Es gibt zwar auch dunkle Seiten, aber die müssen ja nicht immer aufgeschlagen werden.

Montag, 27. September 2010

Roland

Ich hab ein Monster adoptiert, es wird jetzt unter dem Blog-Archiv wohnen und sich mit jedem Unterhalten, der es zulässt.
Ich hoffe Roland stört nicht.

* Ich war heute im ALDI und es gibt doch tatsächlich schon Weihnachtsartikel. Habe ich irgendwas verpasst? Wo ist das Jahr hin?

* Ich habe mir trotzdem gleich Weihnachtssüßigkeiten gekauft. Ich konnte einfach nicht widerstehen.

Sonntag, 19. September 2010

Ein Verbrechen gegen die Ethik?

Dieser Kampf in mir scheint mich zu erdrücken. Was hättest du von mir erwartet? Das wohl nicht, doch es ist mir egal was ihr denkt. Im Prinzip sind mir meine Gedanken im Bezug darauf auch gerade egal. Man darf einfach nicht darüber nachdenken.
Sollte man lernen kalt zu sein, damit man sich selbst nicht zu Grunde bringt? Doch was wäre dann mit der Liebe? Diese Kälte würde sie zerfressen. Und was ist die Seele ohne Liebe? Was bin ich ohne Herz?

P.S.: Wenn diese Worte noch genauso viel Bedeutung hätten wie damals, hättest du dich dann auf diesen Konflikt eingelassen? Wegen der Pizza und noch so vielem mehr.

Freitag, 17. September 2010

Lesezeichen

Hier bin ich angekommen.
Hier bin ich frei.
Hier kann ich noch ich sein.
Hier fragt niemand.
Hier antwortet niemand.
Hier ist es Sinnlos.
Hier gibt es keine Erklärung.
Hier lasse ich dich leben.
Hier sind Gedanken frei.
Hier ändert sich nichts.
Hier bin ich allein.
Hier gibst du mir halt.
Hier bleibt die Zeit stehen.
Hier sind Erinnerungen.
Hier braucht man nicht mehr.

Donnerstag, 16. September 2010

Gedankengefängnis

Manchmal denke ich, ich würde mir zu viele Gedanken darum machen. In diesen Momenten bin ich dann wieder kurz davor aufzugeben. Denkt jemand genauso viel über die Situation nach wie ich? Es ist einfach unbegreiflich dämlich.
Irgendwie habe ich das Gefühl ich würde meine Sicherheit verlieren, wenn es erst ausgesprochen würde. Ich stand einfach am Abgrund und eine schützende Hand hielt mich zurück zu springen. Wenn sie nicht mehr da ist würde ich vielleicht fallen und mich könnte niemand auffangen. Ich verstehe nicht wieso das Verständnis dafür fehlt. Ich habe nunmal Angst. Nicht einmal davor alleine zu sein, sondern davor nicht da zu sein, wenn es nötig ist. Ich will da sein. Ich will nicht ausgeschlossen und vergessen werden. Ich öffne alle Türen, aber sie werden immer wieder zugeschmissen. Es ist dieses Gedankengefängnis, das mir die Freiheit raubt.

Dienstag, 14. September 2010

Briefe

Ich wollte mal wieder diesen Brief (den ich schrieb) lesen, um mich selbst runter zu bringen und mich zu erinnern, dass ich wirklich alles gesagt habe, dass es nichts mehr zu sagen gibt.
Dabei habe ich einen anderen Brief gefunden, einen eigentlich sehr wertvollen Brief und ich habe ihn zum ersten Mal ernsthaft gelesen, ich habe so viel übersehen beim anderen Mal. Ich habe es mit anderen Augen gesehen.

Dann wurde mir klar es gibt noch mehr Briefe, Briefe von jemandem, der mir mehr am Herzen liegt als alles andere. Ich habe sie nicht gefunden. Ich habe mein ganzes Zimmer auseinander genommen, habe Schubladen und Verstecke ausgeräumt. Mein Zimmer türmte sich mit Zetteln. Irgendwann fiel es mir ein und da war er. Ich hatte gedacht es gab mehrere, aber da war nur ein einziger Brief.
Ich hielt ihn in den Händen. Ich las die Schrift, die mir so bekannt vorkommt. Und plötzlich war alles wieder wie zu diesem Zeitpunkt. Die Poesie in den Worten. Diese Verzweiflung, die sich mit der Hoffnung vereint. Wir sind uns verdammt nah.

Ich weiß, dass das nicht der einzige Brief war, aber einen anderen finde ich gerade nicht. Es ist schön zu wissen, dass du eigentlich da bist, wenn auch nicht gerade jetzt.

Sonntag, 12. September 2010

Freiheit, du bist nicht weit

So frei war ich lange nicht mehr. Ich schwebe wie ein Vogel über den Wolken und gleite wie ein Fluss durch das Leben. Ich bin der Normalität wieder ziemlich nah. Ich akzeptiere mich irgendwie. Es ist die Gedankenlosigkeit, die einen in sich hinein lächeln lässt. Ich muss die Musik nicht machen um sie zu hören. Es gibt mehr als nur das, doch dies ist meine eigene kleine Welt und ich öffne dir die Tür.

Freitag, 10. September 2010

Große OP (2)

So langsam sehe ich wieder "normal" aus und kann auch fast alles essen. Hier mal das vorher-nachher-Bild ohne Matschgesicht (das wollte ich allen Lesern ersparen).

Sonntag, 5. September 2010

Realität

Du läufst gerade aus, immer deinem Ziel entgegen, schaust nicht zur Seite. Du nimmst mit was dir zu Gute kommt und gehst weiter. Du stolperst, stürzt. Du stehst wieder auf, schaust nicht zurück. Jemand rempelt dich an, so wirst du gezwungen dich umzudrehen. Jetzt musst du der Realität ganz unweigerlich in die Augen blicken. Du bist ich. Und ich weiß nicht mehr welches der Richtige Weg ist. Die Vergangenheit sitzt mir im Nacken und die Zukunft schnürt mir die Kehle zu. Was tun wir jetzt?

Mittwoch, 1. September 2010

Es geht weiter!

Es gibt viele Dinge die man wissen sollte und es gibt noch mehr Dinge, die man weiß obwohl man sie nicht wissen sollte.

Es war schön endlich mal wieder zum Ballett zu gehen, die Ferien waren viel zu lang und deswegen habe ich jetzt Muskelkater. Ich hoffe, dass ich in der nächsten Zeit Montags nicht so viel arbeiten muss, dann kann ich dem Hobby gut nachgehen.

Ich habe mir heute Papier gekauft, sehr schönes, genau perfekt um darauf zu zeichnen. Das ist irgendeine Übergröße, ich muss das also noch auf DIN A2 zuschneiden, aber das wird kein Problem sein. Ich bin gerade wieder voller Elan. Die Mappen für die Studienbewerbung müssen super werden und ich glaube das werden sie auch. In Hamburg muss man einen Termin vereinbaren und sich dann mit der Mappe vorstellen. Ich hatte sonst immer Angst davor, aber ich glaube ich könnte denen richtig was über meine Werke erzählen. Ich stelle es mir toll vor bei der Auswertung dabei zu sein.
Der Traum von Trier hat sich auch noch nicht ausgeträumt.
Das sind die Kassetten, die ich für Bielefeld mal gezeichnet habe, alles natürlich in DIN A2. Von oben nach unten:
1. Die Spulen in Vergrößerung.
2. Fast die gesamte Kassette in Frontansicht, leichte Froschperspektive.
3. In Vogelperspektive, die Kassette steht.
4. Perspektivisch vergrößerte Kassette in Froschperspektive.
5. Teilskizze mit Fokus auf das Band, die Kassette liegt.

Ich wurde damit natürlich nicht genommen, es ist auch nicht das was ich von einer Mappe erwarten würde. Die anderen Inhalte, haben es auch nicht raus gehauen. Man muss dort 15-30 Arbeiten abgeben. Es haben sich zum Wintersemester natürlich auch ziemlich viele beworben. Rechtfertigung bringt nichts, es geht dennoch immer weiter.

Montag, 23. August 2010

Wunder?

An die Schwierigkeiten mit dem Einschlafen habe ich mich schon gewöhnt. An viele andere Sachen nicht.

"Wir waren alles.
Wir waren eins.
Wir waren perfekt.
Wir waren pures Glück.
Wir waren die Liebe selbst.
Wir waren alles."

Ich stelle mir Situationen vor, Abläufe, die nicht eintreffen. Nachts kommen die Gespenster der Gedanken zurück und fressen mich förmlich auf. Träumereien bringen mich in eine andere Zukunft. Wünsche bleiben Wünsche, wenn man sie sich selbst nicht erfüllen kann. Wer glaubt denn noch an Wunder?

Samstag, 21. August 2010

Neues von der Front

Ich bin mir sicher, dass er geantwortet hätte. Das einzusehen ist echt ein Fortschritt.

Es war wirklich besser als ich gedacht habe. Ich lasse den Dingen einfach seinen Lauf und irgendwann klärt sich hoffentlich alles von selbst auf. Ich hoffe, dass sich die Lage entspannt. Wahrscheinlich funktioniert das so einfach nicht, aber ich habe Zeit. Wir haben doch noch so viel Zeit.
Ich will da nicht mehr rein reden, ich will damit gar nichts mehr zu tun haben. Du musst selbst entscheiden, was das Richtige für dich ist. Es tut dir nicht gut, wenn wir uns gegeneinander stellen. Entweder es gibt Krieg -davon hat keiner etwas- oder wir raufen uns irgendwie zusammen. Ich glaube das haben alle schon eingesehen.

Es sind so viele Dinge jetzt anders. Es gibt neue Chancen, neue Freunde vielleicht neue Liebe. Ich weiß nicht ob ich das wirklich annehmen will, mir geht es doch ganz gut so.

Zum Kieferbruch: Kinn und Unterlippe sind immer noch taub. Ich muss wohl die nächsten zwei bis drei Wochen noch Brei essen. Gerade nervt es mich schon wieder. Die Schwellung ist jetzt nach über zwei Wochen immer noch nicht ganz weg und es tut auch noch weh. Gesund zu sein ist tatsächlich ein Privileg.

Dienstag, 17. August 2010

Ach die Liebe

Was ist schon die Liebe?!
Ist es naiv zu glauben, dass sie uns wirklich gut tut?

Gestern wollte ich dir schreiben, ich wollte dir sagen, dass du auf sie aufpassen musst. Du darfst sie nicht gehen lassen, du würdest es dir nicht verzeihen. Wenn es diese Liebe ist. Diese eine Liebe, die alles gibt, diese eine Liebe die uns zusammenhält. Wenn du das Wunder in ihr siehst.

Ich will die Liebe nicht kennen. Ich will ihn aus meinem Kopf verschwinden lassen um frei zu sein. Doch ich kann nur mit ihm frei sein. Ich will nicht mehr denken, ich will keine Zeit mehr mit mir verbringen. Er hätte geantwortet...

Und nun drehe ich die Musik wieder lauter. Ich male wieder. Vielleicht hat ja doch alles einen Zweck.

Freitag, 13. August 2010

Tada!

Ich lebe noch.
Es gibt momentan nicht viel zu sagen.

Montag, 2. August 2010

Wirrwarr im Kopf

In meinem Kopf herrscht Wirrwarr, denn alle Gedanken sind ein großes Durcheinander. Vielleicht habe ich schon ein bisschen Angst. Vielleicht habe ich einfach keine Lust mehr ständig allein zu sein.
Mit so manchen Dingen hätte ich jetzt nicht unbedingt gerechnet. Ich sollte mich freuen, aber irgendwie kann ich es nicht, weil ich keine Vorstellungen habe wie diese Situationen ablaufen sollten. Wer weiß schon was wird, wer weiß schon ob man sich je wieder findet. Wer weiß schon, was wahre Freundschaft ist?

Und morgen geht es los, ab ins weiße Zimmer. Mach dich nicht verrückt, lass deinen Gedanken fliegen. Lass ihn gleiten, auf der Welle des Windes. Und auf einmal sieht die Welt ganz anders aus. Und auf einmal sehe ich ganz anders aus. Mach das Licht an und sieh endlich klar!

Montag, 26. Juli 2010

Es geht tiefer

In diesem einen kleinen Moment wünsche ich dich mir her und will, dass du mich in den Arm nimmst und mir sagst, dass die Welt gar nicht so schlecht ist, wie sie zu sein scheint. Es war mal wieder an der Zeit das Armband zu tragen, das ich ja so super repariert habe. Es steht mir immer noch gut. Es passieren schreckliche Dinge, auch ganz in der Nähe und doch sind sie so weit weg. Es gibt einfach Situationen in denen man nicht alleine sein sollte. Ich vermisse so viel, doch es ist an der Zeit in die Zukunft zu schauen. Was auch immer wird, was auch immer aus uns wird, was auch immer aus meinen Träumen wird, was auch immer in Momenten wie diesen passieren wird, es wird immer weiter gehen.


Die große OP ist am 4. August, Krankenhausaufenthalt 7-10 Tage. Wie es mir danach geht, werden wir sehen. Das heißt, in einer Woche ist der Sommer für mich erstmal vorbei.

Sonntag, 18. Juli 2010

Something...

Ich habe keine Lust mehr einen Post zu schreiben, weil mir nichts einfällt, aber ich will das dort etwas neues steht.
Bin wieder angekommen, im schönen Weserbergland, obwohl die Ostsee auch schön war. Meine Haare werden heller und meine Haut wird dunkler, ich steh' auf Kontraste. Man kommt nach Hause und alles ist wie immer, komisch irgendwie. Man denkt die Welt dreht sich anders, wenn man weg ist.
Morgen muss ich schon zur OP-Besprechung ins Krankenhaus, irgendwie geht auf einmal alles ganz schnell. Vielleicht sollte ich ein vorher-nachher-Foto machen oder ein vorher-Schrottgesicht-nachher-Foto.
Mittwoch ist Beachparty in der Box! Das wird witzig.

Donnerstag, 8. Juli 2010

drunter und drüber und irgendwie an mir vorbei

Es ist alles so absurd, dass man gar nicht darüber nach denken will. Es geht um Projektion, um Fehler, die man an der falschen Stelle zu bekämpfen versucht. Es geht um Liebe, es geht um Eifersucht. Und wenn man sich die Situation richtig klar macht ist sie generell unsinnig. Man ist ganz weit weg und doch mittendrin. Das schlimmste ist, dass ich nichts machen kann, denn alles geht drunter und drüber und irgendwie an mir vorbei.

Dienstag, 29. Juni 2010

Vorstellungskraft

Stell dir vor es gäbe eine andere Welt und wir würden uns nicht kennen.
Stell dir vor wir würden einfach wir sein und nicht aneinander hängen.
Ich stelle mir vor es gäbe eine Welt ohne dich und ich würde dich nicht kennen.
Ich stelle mir vor ich wäre einfach ich und würde nicht an dir hängen.

Es ist traurig festzustellen, dass die Vorstellungen nie war sein können.
Es funktioniert nicht zusammen und das macht uns das Leben schwer. Es macht mir das Leben schwer. Ich brauche dich, aber es geht nicht. Ich habe es eingesehen, will es aber nicht wahr haben.

Samstag, 26. Juni 2010

Gute Nacht

Es gibt Dinge über die man nicht lange nach denkt, die schnell wieder vergessen sind. Und es gibt Dinge, die an einem Nagen wie Ratten am Käfig. Man will aus den Gedanken ausbrechen. Ich kann an nichts anderes mehr denken und deswegen auch nicht mehr schlafen. Manchmal gibt es diese Tage. Oft sind diese Gedanken so fern, bis das Unterbewusstsein dann doch mal anklopft um guten Tag zu sagen. Lass uns einfach schlafen. Gute Nacht.

Samstag, 19. Juni 2010

Die Liebe

Liebe ist geben
lohnt es sich zu nehmen?
Liebe ist alles wert
bin ich es wert?
Liebe ist die große Reise
auf eine merkwürdige Art und Weise!

Dienstag, 15. Juni 2010

Plan

Ich habe einen Plan, ich weiß genau wo ich hin will, im Gegensatz zu manch anderen Menschen auf dieser Erde. Ich kämpfe und das so lange bis alles wird wie ich will!

OP ist wahrscheinlich am 4.8.10, freue mich eigentlich schon darauf.

Vielleicht ist das mit der Freiheit Unsinn.

Hätte Bock auf Rock am Ring gehabt, wie jedes Jahr und wie jedes Jahr ist nichts daraus geworden. Mal sehen was nächstes Jahr wird, ehrlich gesagt hab ich keine Lust mehr nichts zu tun. Und werde verleitet einfach irgendwas zu machen, mal sehen.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Naivität an die Macht!

Langsam geht mir mein naives Verhalten selbst auf den Geist. Ich kann mich aber schlecht ändern, außerdem wäre ich, wenn ich der Wahrheit ins Auge blicken würde wahrscheinlich ziemlich traurig.
Heute ist der Sommer da! Schade, dass dieses wundervolle Wetter nicht länger anhält als ein Wochenende. Des Weiteren ist genauso schade, dass ich das nicht ausnutzen kann. Es gibt so viele Dinge zu tun.
Naivität an die Macht! Wir haben doch sowieso schon verloren. Also werde ich weiterhin glauben, dass die Menschen nicht selbst für ihre Aktionen verantwortlich sind, weil sie sich einfach zu schnell beeinflussen lassen. Ich verstehe nur nicht, wieso sich niemand von mir beeinflussen lässt.

Freitag, 28. Mai 2010

Für alle die...

... die keinen Plan haben was überhaupt abgeht.

Mein Handy ist weg und wer meine neue Nummer haben will sollte sich vielleicht mal melden, es gibt ja genug Möglichkeiten.
Das Singledasein ist im Übrigen ziemlich eintönig, das wird aber denke ich demnächst noch anders.
Mit meinen Zeichnungen bin ich soweit fertig, im Kopf. Ich habe jetzt mitbekommen das die Freundin von meinem Ex-Freund sich auch in Bielefeld bewirbt, da bin ich ja mal gespannt wie das wird.
Die Arbeit habe ich für dieses Wochenende erstmal auf Eis gelegt, damit ich meine Mappe für Trier fertig bekomme, denn die muss Montag raus.
Die ganze letzte Zeit habe ich einfach nur verschlafen oder mit arbeiten verbracht, dafür gab es aber dann auch endlich mal Geld.
Bei New Yorker werde ich bald auch kündigen, denn sechs Jobs sind eindeutig zu viele für mich.
Und alles was tiefgründiger geht, werde ich hier nicht offenlegen.
Zum Abschluss habe ich noch einmal etwas geschrieben:

Hör auf

Hör auf mich zu fragen wie es mir geht,
hör auf mir zu schreiben,
hör auf mich voll zu Sülzen,
hör auf mir nachzulaufen,
hör auf mich mit Versprechungen zu bombardieren,
hör auf mir Hoffnungen zu machen,
hör einfach auf!
Lass mich gehen, lass mich ziehen,
lass mich streben, lass mich leben.
Lass mich dich einfach fallen lassen,
denn ich kann es nicht, ohne dich!

Sonntag, 23. Mai 2010

Ich bin sauer

Ich bin sauer auf dich, weil du es einfach nicht drauf hast ein bisschen normal zu sein. Du willst mir wohl nicht glauben? Ich kann dich nicht verstehen und so langsam will ich es auch gar nicht mehr. Was mich traurig gemacht hat, macht mich jetzt wütend, besonders weil es mich traurig gemacht hat. Wenn ich mit Absicht nichts hätte mitbekommen wollen vom Leben, dann hätte ich das bestimmt auch allein geschafft. Obwohl ich es ja irgendwie allein gemacht habe. Es nervt!
Ich will das es wieder so ist und ich weiß, dass es nicht geht und genau diese Situation ärgert mich. Ich ärgere mich über mich selbst, weil ich es nicht einsehen will. Lasst mich doch einfach alle in Ruhe, so wie ihr es immer tut und dann wird auch nicht alles gut.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Du gehst einfach nicht

Man fühlt sich wie betrunken und schlendert durch die Welt ohne überhaupt zu merken was passiert. Die Sinne sind benebelt und man kann an nichts mehr denken, weil die Gedanken überquillen.
Ich habe langsam echt genug davon, ich will wie immer einfach nur frei sein, doch das ist nicht so einfach wie ich gedacht habe.
Und wenn jemand der mit mir reden sollte es nicht tut denke ich noch mehr über Situationen nach, die nicht eintreffen.

Übrigens hab ich zur Voruntersuchung für die große OP einen Termin am 7. Juni, ich bin ja mal gespannt wann ich nun den wirklich wichtigen Termin bekomme, aber bis dahin ist auch noch ein bisschen Zeit und ich muss mir erstmal über andere Dinge Gedanken machen. (Wie gut das man das abgrenzen kann...)

Bis zum Ende des Monats muss meine Mappe für Trier fertig sein, ich weiß nicht ob das gut wird, aber das wird schon.
Das Thema für die Hausaufgabe in Bielefeld ist Wasserzeichen oder Lichtgespinst. Was soll das denn?!

Dienstag, 18. Mai 2010

Es ist einfach so

Montag, 3. Mai 2010

Ende...

...mööp! Du bist dran -> !

Mittwoch, 28. April 2010

Momentane Lieblinge

Naglelack: Rimmel Stronger Stregthens Hardens (trocknet schnell, pflegt gut, hält lange, auch als Unterlack)
T-Shirt: Schwarzes Rippshirt von New Yorker (ich muss es mir erst noch kaufen)
Farbe: Türkis, wirklich kräftiges helles Türkis (mit viel blau)
Lied: Die Liebe lässt mich nicht - Silbermond / Estelle - Julia
Page: www.Brandos.de (ich muss immer schauen, wann die Schuhe kommen)
Ort: Auf eine ruhigen Wiese in der Sonne
Bild: Die großen blauen Pferde - Franz Marc
Schmuckstück: Ring am Daumen (der mit den winzigen Diamanten)
Serie: Two and a half men (keine Zeit zum Fernsehen)
Körperteil: Haare (die werden langsam lang)
Unternehmung: Kino (es gibt nichts besseres)
Zeichenwerkzeug: Kulli (geht gerade super)
Schuhe: Die grünen Turnschuhe von Sonnenkind
Gegenstand: Handy (ich muss)

Sonntag, 18. April 2010

Sonnenbrand

Tatsächlich habe ich einen Sonnenbrand, wahrscheinlich den ersten in meinem Leben. Es ist irgendwie komisch, so ungewohnt. Und wenn alles das was jetzt rot ist braun wird, dann ist der rest sehr weiß sein. So viel Sonne nach so einem langen Winter, das hätte ich wohl mit Vorsicht genießen sollen. Ich konnte einfach nicht verzichten. Und endlich mal Zeit zu haben nur in der Sonne zu sitzen, bzw. beim arbeiten ist super.
Wer hat denn schon noch lust auf Winter?

Montag, 12. April 2010

Frei sein

Und vielleicht wiederholt sich ja wirklich alles und ich bin einfach so und kann nicht anders. Ich glaube irgendwie doch, dass es etwas anderes ist, dieses Mal, denn dieses Mal bin ich mir sicher. Also so ziemlich.
Habe neue Musik entdeckt, von Daniel Wirtz, manche Lieder sind irgendwie nicht so gut aber manche doch schon sehr.
Die Ferien sind vorbei und Ballett fängt wieder an, wenigstens eine Regelmäßigkeit in meinem Leben. Mittwoch geht es dann zur FH einen weiteren Beratungstermin wahrnehmen.
Mein PC ist auch irgendwie kaputt gegangen, das ganze finde ich nicht so lustig.
Unmotivierter als unmotiviert kann ich momentan nicht sein, meine Mutter sagt, das liegt an meiner Schilddrüse, ich hoffe es ja nicht. Vielleicht sollte ich zum Arzt gehen.

Ich finde man merkt schon, dass irgendwas nicht richtig funktioniert. Ich schreibe auch ein wenig merkwürdig, es ist aber auch schon spät, ich sollte mal schlafen.
Ich bin ein wenig Traurig, dass bei Jottys Blog schon lang nichts neues mehr steht, der letzte Post ist schon so lang her, irgendwie.
Es wird jetzt wieder Sommer und ich bin bereit glücklich zu sein. Ich will frisches Gras riechen, die Freiheit einatmen, warmen Wind auf der Haut spüren und einfach die Stille genießen. Ich wünschte es wäre warm und ich könnte einfach unbeschwert auf der Wiese liegen.

Mittwoch, 31. März 2010

gib mir Flügel

Mir geht einfach dieses Lied nicht aus dem Kopf,
und dann denke ich, ich sollte dabei vielleicht an eine andere Person denken, als ich es tue.
Habe mir Zigaretten gekauft und schäme mich schon selbst dafür. Zwölf Stück sind nämlich schon drauf gegangen, bei meinem Versuch sich selbst zu belügen.
Ich habe das Gefühl verrückt zu werden, denn meine Gedanken sind im Zwiespalt. Wenn es wieder schlimmer wird, will ich weg. Ich bin noch nie vor etwas weg gelaufen, aber ich habe es mir gewünscht. Ich habe mir Flügel gewünscht, die mich einfach weg tragen. Wo ist mein Glaube an das Gute hin? Wo ist all die Hoffnung hin?

Mittwoch, 24. März 2010

Ist es das wert?

Ist es das Leben wert?
Ist es die Anstrengung wert?
Ist es die Mühe wert?
Ist es die Geduld wert?
Ist es das Warten wert?
Bin ich es wert?

Ist es das Lügen wert?
Ist es die Gedanken wert?
Ist es die Trauer wert?
Ist es die Richtung wert?
Ist es das Aufgeben wert?
Bin ich es wert?

Mittwoch, 17. März 2010

warten

Man wartet und wartet und wartet und nichts passiert. Ich habe mir schon vorgenommen einfach nicht mehr zu warten, aber das hat nicht gut funktioniert. Wenn ich irgendetwas nicht beeinflussen kann muss ich wohl darauf warten.

Mittwoch, 3. März 2010

Optimismus

Und dann dreht sich alles wieder im Kreis und man fragt sich nach dem Sinn der Dinge, die man tut.
Man nimmt etwas in Angriff und steckt seine Kraft hinein ohne zu wissen ob es etwas bringt. Man tut es um Träume zu verwirklichen. Es ist schwer in der Schwebe zu stehen und nicht zu wissen was wirklich los ist. Dann will man weder das eine noch das andere, weder das Alte noch das Neue.
Man ist optimistisch, weil man an das gute glauben will und Realismus einen zum Pessimisten macht.

Donnerstag, 25. Februar 2010

vom Leben zum Teen

Spam: Erfolgreich entfernt!

Ich möchte noch einmal fest halten, dass ich englische Kommentare nur schwer bis unverständlich lesen kann, das mein Englisch nicht so gut ist sollte ja mittlerweile jeder wissen. Des Weiteren verstehe ich nicht, dass man deutsche Wörter lesen und verstehen kann ohne sie selbst schreiben zu können.

Ich sollte endlich englisch lernen, vielleicht ist die nächste Zeit eine gute Gelegenheit, aber wie ich mich kenne setzte ich mich nicht allein zu Hause hin und lerne irgendetwas.

Da steckt man mal seinen lange vermissten Stick in den Computer und schaut sich an was da so drauf ist und was findet man da? ICQ Gespräche von 2005, Yooliety Zusendungen, alte Gedichte und ein Klassenfahrtsvideo von vor 6 Jahren. Ich konnte nicht anders, als mir das alles noch mal anzuschauen. Es ist schon merkwürdig wie sehr man sich einfach so in Situationen zurück versetzen kann.
"Sag Bescheid, ich lasse das Fenster offen"

"Ich mag Anna einfach nicht... nee ich mag die einfach nicht"

"Ich wollt's nur sagen, nicht, dass Simon am Ende so ne Arme Sau ist wie ich... Obwohl.. Nee nee"

"Mir ist aufgefallen in einer Sache seid ihr euch doch ähnlich..."

"Deine "Beste-Freund-Theorie" ist vielleicht nicht so falsch, wenn ichs dir sagen kann aber keinem anderen"

Ich will so gern wieder 15 sein (aber nur manchmal).
Und da hab ich noch was gefunden:

"Ein Brief für dich

Ich schickte dir einen Brief,
in dem ich schrieb
was ich dachte
und nicht sagte,
in dem ich schrieb,
bis kein Platz mehr blieb,
in dem ich suchte
und jedes Wort verfluchte,
wenn du ihn liest,
glaube du schriebst
ihn mit deinen Worten
an diesen Orten,
lies ihn, du wirst sehen,
es wird ganz einfach gehen."

Das Ende passt sogar irgendwie ganz gut...

Dienstag, 23. Februar 2010

Spam

Irgendwie muss man doch dagegen vorgehen können.
Ich will die Kommentare löschen, aber ich habe noch nicht herausgefunden wie das geht, bis jetzt beschäftigte ich mich damit aber auch nicht.

Und so langsam ist er weg, der Schnee. Er wird auch wohl kaum in der nächsten Zeit wieder kommen. Die Vögel freuen sich bestimmt. Endlich sieht man mal wieder etwas grünes. Jetzt muss nur noch die Sonne kommen.

Ich träume von der Zukunft und frage mich ob sie jemals so eintreffen wird, denn man überlegt sich immer Szenarien und keine tritt ein. Ich will wieder ins Leben, ich will wieder lernen und ich will so viel mehr wissen.
Wenn ich dann ab nächsten Monat die Zeit habe werde ich mich meinen Plänen intensiver widmen. Wozu einen Plan B entwickeln, wenn man nur Plan A will? Ich sehe da keinen Sinn drin. Wenn niemand an einen glaubt, wie soll man da noch an sich selbst glauben?

Mittwoch, 10. Februar 2010

Der Schnee fällt weiter

Seit einiger Zeit lese ich die "Nachrichten", die über die Schnellansicht von Yahoo.de zu finden sind. Irgendwie ist es immer das gleiche, es sind Themen die man ständig irgendwo aufgedrückt bekommt: "Tipps zur richtigen Diät", "Wie tickt die innere Uhr?", "Wirksames Anti-Aging", "Schlaf ohne Erholung" usw.. Dann gibt es noch das Aktuelle wie: "Der Schnee fällt weiter", "Rätselhaftes Skelett in Rom" oder "Höchstes Gebäude der Welt geschlossen", ich weiß ja nicht ob das die Welt wirklich bewegt. Weiter geht es dann mit irgendwelchen Lückenfüllern, wie z.B. einer kurzen Zusammenfassung von "unser Star für Oslo" (oder "DSDS"), ganz spannend auch "Unplanmäßiger Halt", da geht es wohl um einen Busfahrer, der eine Gebetspause einlegte (einfach so!-ich denke meine Ironie ist zu spüren) . Die Medien sagen einem was wirklich wichtig ist und wir glauben es auch noch. Kaum eine Zeitung hat einen schlechteren Ruf als die BILD, trotzdem ist sie nach ihrem Absatz einer der Größten.
RTL macht es nicht anders und zeigt vor dem Abendprogramm eine Stunde irgendwelchen Blödsinn (und nicht nur dann). Während man mit Eindrücken überschüttet wird, denkt man nicht darüber nach, dass vieles übertrieben dargestellt wird.
Scheinbar sind wir selbst Schuld an der ganzen Misere, denn gäbe es schlechte Quoten, würde man etwas anderes zu sehen bekommen. Es gucken sich also Millionen Menschen den gleichen Blödsinn an obwohl sie ihn im Nachhinein als schlecht und unbildend anpreisen.

Dienstag, 9. Februar 2010

In der letzten Zeit... so

Es ist erst 11 Uhr, mein Wasser schmeckt ekelig (wie bereits erwähnt, keine Ahnung ob es an Extern oder daran liegt, dass es Natriumarm ist - was auch immer das bringen soll) und es kommt mir so vor als wäre es schon 14 Uhr. Auch wenn es mir so vor kommt, dass generell die Zeit schneller vergeht, vergeht sie jetzt ziemlich langsam. Ich weiß nicht ob ich mich darüber freuen oder ärgern soll.
Ich hätte vielleicht einfach mehr Schlaf gebraucht in der letzten Nacht, sogar um 2 Uhr war ich noch wach, manchmal kann man eben einfach nicht einschlafen, weil man selbst nicht weiß, was man denken soll.

Bis jetzt ist alles relativ gut verheilt, der Termin für den zweiten Zahn ist übrigens der 18. Februar. Das heißt ab heute dürfte ich wieder Alkohol trinken und rauchen (wenn ich wollte) und dann ab dem 18. wieder nicht mehr. Ich hoffe ich kann noch genug Geld zusammen zu kratzen um die "größte Rosenmontagsparty in Minden" nicht zu verpassen, darauf freue ich mich schon ewig. Ich werd dann wohl eine Katze, mal sehen, wie ich das mache.

Ich habe Durst.


Ich hab mich gestern auf dem Weg zum Briefkasten erstmal lang gelegt und jetzt einen riesigen blauen Fleck an meiner Hüfte, also ich habe ihn noch nicht gesehen, aber es fühlt sich so an. Es ist einfach viel zu glatt draußen. Es soll ja jetzt wieder kälter werden und ab morgen wieder schneien. Ist irgendwie immer so: Wenn langsam der Schnee fast geschmolzen ist, gibt es neuen. Ich mag ja den Schnee, besser als ohne zu erfrieren. Nur so langsam werde ich depressiv, ich will wieder draußen auf der Wiese liegen und die Sonne genießen.

Ich versuche mich auch schon auf das Wochenende zu freuen, obwohl es in ungreifbarer Entfernung liegt. Das letzte war gerade erst und ich habe ziemlich viel gemacht und irgendwie trotzdem nichts geschafft. Ich versuche jetzt noch einmal anzufangen und alles in einem ganz anderen Licht zu sehen.

P.S.: Ich wollte einfach mal wieder Farben

Mittwoch, 3. Februar 2010

Der Anfang

Und nun geht es also wirklich los, nach dem ganzen heraus schieben.
Der erste Schritt wurde gemacht. Mein Erster Zahn zur Vorbereitung auf die Kiefer OP wurde gezogen, der zweite folgt bald. Nach einem halben Jahr kann dann die große OP, die mein Gesicht hoffentlich nicht total verändert, starten. Wenn ich das ganze nicht wieder so schleifen lasse funktioniert das vielleicht auch.

Ich freue mich schon sehr auf Rosenmontag, endlich wieder richtig feiern. Ich muss mir unbedingt noch ein Kostüm überlegen, welches am besten nichts kostet und nicht schlimm aussieht. Ich erinnere mich noch gut an letztes Jahr in Köln.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Externstein Quelle Natriumarm

Ich habe ja nichts gegen Wasser aus der Gegend. Ich weiß auch nicht ob es ein Vor- oder Nachteil ist, dass dieses Wasser Natriumarm ist. Es schmeckt auch nicht schlecht. Ich warne nur davor es länger als einen Tag stehen zu lassen. Das einmal geöffnete Wasser sollte an einem Tag verzehrt sein, denn danach schmeckt es wie anders Wasser nach 5 Tagen!

Wenn träume wie Schäume zerplatzen

Ich war im Urlaub mit meiner Mutter, Lea, Caro, Fabi und Sina. Lea und ich hatten uns überlegt in eine Disco bzw. ein Club zu gehen. Ich bin scheinbar eher nach Hause gekommen, denn sie war nicht da als ich mich in das Zimmer begab, in dem auch Fabi und Caro untergebracht waren. Von meinem Bett aus sah ich zum Fernseher. Sie hätten wissen müssen, dass ich noch nicht schlief, als sie begannen zu reden. (Kurioserweise hatten sie getrennte Betten. Unsere drei Betten standen wie ein Dreieck im Raum, also ich zwischen ihnen.) Ich kann mich nicht mehr an die genauen Fragen erinnern. Sie fragte so etwas wie: „willst du sie?“ und er sagte: „nein.“ Sie fragte weitere Dinge und er antwortete entweder mit: „Nein“ oder mit: „Da sage ich nichts zu.“ Wenn er sich nicht äußerte wusste man eigentlich, er würde „ja“ meinen. Irgendwann kam diese finale Frage: „Siehst du ihr in die Augen?“ und er antwortete: „Da sage ich nichts zu.“ Obwohl vorher viel schlimmere Fragen im Raum standen, die er so beantwortete, brach sie jetzt wütend auf. Sie rannte durch das Zimmer und hinaus, ich glaube er folgte ihr. Ich ging zu meiner Mutter und erzählte ihr alles, sie war davon überzeugt, dass Caro irgendwas nicht richtig begriffen hat. Mein Telefon klingelte, Fabi war dran. Er erzählte mir er würde draußen stehen, Caro wäre weg gelaufen zu ihrer Mutter, zu ihrem Ei (die sprachen immer von Caros Ei, hab das nicht richtig verstanden, ich glaube da war ihr neues Haustier drin, eine Schlange oder so etwas.) Sie hatte also mein Auto genommen und ist weg gefahren. Ich sagte ihm er solle sich keine Gedanken machen, wir könnten mit in dem Auto von meiner Mutter zurück fahren. Wir warteten. Und im Dunkeln fuhr ein Auto auf den Hof das meine Beleuchtung aufwies. Doch in dem Licht der Laterne erkannte ich Lea, dahinter ein schwarzes Cabrio, dessen Fahrer ein Unbekannter war mit Sina auf der Rückbank. Also nicht Caro. Irgendwann tauchte sie wieder auf, war gar nicht im Stande ihn zu verlassen. Ich nahm ihr den Autoschlüssel ab.

Namen wurden geändert um eine Wiedererkennung dieser Personen auszuschließen. (Ich will nicht, dass sich wer angesprochen fühlt.)

Dienstag, 12. Januar 2010

Und ich soll paranoid sein?


Die Polizei rückt an

Gestern war einfach der schrecklichste Tag des Jahres (bis jetzt). Morgens bin ich schon überhaupt nicht gut zur Arbeit gekommen, ein Bisschen war auch der Schnee schuld und irgendwie wollte ich das Wochenende noch nicht so ganz abschließen. Ich kam also zuerst eine viertel Stunde zu spät, mein Glück war, dass das nicht so schlimm ist. Mein Schreibtisch war und ist überhäuft von Arbeit, aber Gestern mussten schnell noch Dateien verpackt und gebrannt werden, mit etwas unerwartetem muss man immer rechnen.
Als ich die erste DVD beschrieben hatte, wurde mir gesagt, wie ich brennen soll, ergo: eine DVD umsonst gebrannt. Ich versuchte mein Glück auf neue. (Zwischenzeitlich würde verpackt, welches ewig dauerte, weil diverse Server ziemlich schlecht liefen.) Mein Telefon lief heiß, jeder wollte irgendwas. Nach zehn Minuten des Brennvorgangs bekam ich eine Warnmeldung: „Der Schreibvorgang wurde abgebrochen, es ist ein Hardwarefehler aufgetreten.“ Super, ich hatte also auch noch den Brenner zum erliegen gebracht. Da ich nun nicht mehr brennen konnte begann ich eine Botenfahrt Richtung Bad Oeynhausen. Schon bald stand ich im Stau und im Radio hieß es: „Der Weserauentunnel in Richtung Bad Oeynhausen wird voraussichtlich noch bis 17 Uhr wegen eines Unfalls gesperrt sein.“ Nur Pech, dass ich direkt vor diesem Tunnel stand. Jetzt würde nur noch fehlen, dass ich selbst von einem Unfall betroffen wäre. Mit eingelegtem Rückwärtsgang fuhr ich dann auf der Bundesstraße auf dem linken Streifen bis zur nächsten Ausfahrt, bis 17 Uhr warten kam für mich nicht in Frage. Über das Navigationsystem, welches mich dann über Berge durch den tiefsten Schnee führte, will ich gar nicht mehr sagen. Die nächsten drei Stunden verliefen relativ normal, danach: endlich nach Hause. Hatte ich mir wohl einfacher vorgestellt, denn ich blieb ca. zweihundert Meter vor unserem Haus im Schnee stecken. Nach mehreren Versuchen mit freischaufeln der Räder und Fußmatten-Aktionen gab ich auf. In diesem Feldweg wohnt niemand und dort fährt man auch nicht lang, wenn man weiß, dass da Schnee liegt. Also bleib mein Auto dort stehen.
Die Nachwehen des Gestrigen Tages waren schnell zu spüren. Um kurz vor acht klingelte mein Telefon, mein Auto müsse da weg. Ein Busfahrer hatte die Polizei verständigt, mein Auto würde die Straße blockieren. Wieso ein Bus in diese Straße fährt ist mir immer noch schleierhaft. Mein Auto wurde dann mit einem Trecker befreit und kurz darauf steckte auch der Bus fest. Obwohl er mich verpfiffen hatte wurde er dann auch von dem für mich angeforderten Trecker raus gezogen. Fotos und Story dazu vielleicht demnächst in der neuen Westfälischen.

Montag, 11. Januar 2010

ohne Titel

Denkt ihr denn wirklich, dass ihr mich kennt, nur weil ihr den Blog lest? Schließt das denn eine richtige Konversation aus?
Manchmal denke ich, ich will weg laufen so weit es nur geht und dass ich diese Welt hasse. Ich wäre oft gern uneingeschränkt, ich brauche das Gefühl frei zu sein ohne allein zu sein. Ich lasse mir Möglichkeiten offen, verschiedene Wege, gehe kein Risiko ein, setze nicht nur auf eine Karte um mich vor einer Niederlage zu schützen, weil es einfacher ist.
Am liebsten möchte ich dich an den Schultern fassen und so lange Schütteln, bis du endlich aufwachst. Du siehst nicht mehr, du siehst dich nicht mehr, spielst dir selber etwas vor. Denke ich denn ich kenne dich? Es macht mich so wütend.

Verschlüsselte Gedanken, Metaphern um den Sinn zu verschleiern, etwas anderes geht gar nicht mehr. Selbst in den eigenen Gedanken dreht sich alles im Kreis, kommt immer auf das Selbe hinaus ohne es wahrhaben zu wollen. Es sind nicht nur Wörter, es sind Worte, die nur zusammen einen Sinn ergeben und deren Existenz eigenständig überflüssig wäre.

Sonntag, 10. Januar 2010

Alles dreht sich

Ja ich hätte es schaffen können, vielleicht. Wenn ich gewusst hätte, dass ich schon hätte jetzt studieren können wäre meine Euphorie vielleicht gestiegen. Zu hören, dass man gar nicht mit einbezogen wurde ist schon ein bisschen merkwürdig. Also ich trete dann zu meiner "ersten" Prüfung zu Kommunikatinosdesign in Bielefeld im Sommer an. Die Vorbereitungen laufen und ich mache was ich machen will und ich schaffe was ich schaffen will.
Ich kann keinen klaren Gedanken fassen, denn alles dreht sich. Ich vergesse die Vegangenheit nicht im Blick auf die Zukunft.
Wenn ich schreiben würde, was ich schreiben wollte, würde sich nichts verändern.

Freitag, 8. Januar 2010

So viel Schnee

Heute Morgen konnte ich die Straße nicht mehr sehen, weil es die ganze Zeit schneit und alles gleich aussieht. Da bin ich dann ab und zu mal neben der Straße gefahren, merkt man dann, wenn man auf einmal nur noch rutscht. Ich mag den Schnee und ich freue mich schon auf den bevorstehenden großen Sturm, der für Samstag angesagt ist. Es ist alles nur noch weiß im Moment, endlich mal ein bisschen Abwechslung. Hoffentlich wird der Sommer auch schön warm.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Guten Morgen Schock

Ich habe heute getankt, war auch mal dringen nötig*. Ich wollte mit meiner EC-Karte bezahlen, das mache ich immer so, ist einfach bequemer. Und die Frau (sie war so etwa in meinem Alter) an der Kasse hat die wie gewohnt durch ihr Gerät gezogen, ich musste den Pin eingeben, habe mir nichts weiter dabei gedacht. Da sagt dieses Gerät aufeinmal: "Karte abgelaufen". Wie abgelaufen?! Kurzer Schock, denn ich hatte kein Geld dabei und Benzin kann man dann auch nicht so einfach zurückgeben wie Lebensmittel im Supermarkt. Dann fiel mir ein, dass wir 2010 haben und unsere liebe Bank uns neue Karten zugeschickt hat, die ab diesem Jahr gelten. Ich war mir nicht so ganz sicher ob das jetzt funktioniert, hatte die neue Karte bisher noch nie genutzt. Die Erleichterung war der "Kassiererin" wirklich anzusehen als das Gerät anzeigte: "Zahlung erfolgt".

*Bin heute morgen erstmal liegen geblieben, Tank leer. Hätte nicht gedacht, dass der wirklich schon leer ist. Dann bin ich gerade noch so an die Seite gerollt um nicht die ganze Straße zu behindern, natürlich in den tiefsten Schnee. Zum Glück kam dann nach ca. einer Stunde Benzin angefahren und hat mich gerettet. Durch den Schnee habe ich mich leicht fest gefahren, aber ich gab einfach mehr Gas, die Reifen drehten ein paar mal durch aber griffen dann endlich.

Montag, 4. Januar 2010

Das Erste im Neuen

Ich hatte mir das Thema für diesen Post schon zurecht gelegt und beinahe perfekt in meinen Gedanken bearbeitet. Der erste Post im neuen Jahr, im neuen Jahrzehnt. Irgendwie ergibt das alles gar keinen Sinn mehr und somit müsste man sich einem anderen Thema zuwenden.
Ich konnte heute nicht schlafen, gar nicht. Ich weiß nicht genau woran es lag, meine Gedanken schwirrten und ein ziemlich langes Wochenende ging zu Ende.
Manchmal liegen wir einfach nur so da, sehen uns an und genießen einander. Verträge gegen mein Gewissen sind ausgeschlossen, es gibt einfach nichts schöneres im Moment.



Nichts ist wie es scheint
und der Schein wart die Wirklichkeit,
sieh tief in die Nacht,
spürst du was sie mit dir macht?