Donnerstag, 24. September 2009

Im Traum

Ich habe geträumt, es wäre Sommer. Ein richtiger Sommer, die Wiese lag in einem vollen grün, so kräftig, wie ich es schon länger nicht mehr gesehen habe. Ein paar Bäume spendeten uns allen Schatten und es war gut, alles war gut. Ein Traum der glücklich macht, in dem man ganz ohne Sorgen leben kann. Im Traum waren alle Menschen, die mir wichtig erscheinen.
Ist unser Leben nur ein Traum und der Traum ist in Wirklichkeit die Realität?
Im Traum scheint einem alles so nah, so wirklich. Wir können Dinge fühlen wahrnehmen, hören, genießen.
Wenn man dann auf wacht ist alles so weit weg, die Erinnerungen sind blass oder gar unantastbar. Im Leben ist es nicht anders, Erinnerungen werden blass oder gar unantastbar. Wenn die Erinnerungen an ein früheres Leben verblassen versuchen wir sie wieder zu füllen, bis sie einen Sinn ergeben. Dieser verfälscht die Realität, wir wissen nicht mehr wie es wirklich war. Und vielleicht ist das auch besser so.

Freitag, 18. September 2009

besser... oder sogar gut!

Wenn die Stimme versagt und du meinen Schrei nicht hören kannst, bin ich mir sicher, dass es nichts mehr bringt mich zu bemühen.
Es ist wirklich nicht sehr einfach "...aber es geht".
Und du hast Recht, wenn du sagst, ich solle mich zurück halten und trotzdem tun was nötig ist, auf eine andere Art und Weise. Nur weiß ich nicht wie. Es ist schwer zu versuchen es allen rechtzumachen, besonders, wenn man selbst auf der Strecke bleibt. Wie oft habe ich schon gedacht, ich wäre an der Reihe und ich müsse an mich denken? Es kommt mir vor, als würde ich dieses ständig tun um mir einzureden, es wäre nicht so schlimm andere zu verletzten, wenn es mir dadurch selbst wieder besser ginge oder sogar gut.
Im nachhinein fühle ich mich schlecht und muss mich überwinden es nicht zu zeigen, damit sich bestimmte Situationen nicht wiederholen, aber ich bin nicht kalt, auch wenn es manchmal so scheinen mag.

Montag, 14. September 2009

Ich kann nicht

Ich habe keine Lust mehr stark zu sein.
Ich habe keine Lust mehr, mir die Tränen von der Wange zu wischen und mir zu sagen: "Ich stehe das durch!"
Ich habe keine Lust mehr Entscheidungen mit meinem Kopf zu fällen.
Ich habe keine Lust mehr weg zu laufen.
Ich will leben.
Ich kann nicht mehr...

Ich kann nicht verstehen, wieso du nicht da bist um mit mir zu reden.
Ich will mir einreden, dass alles ganz klar ist und dass ich zurückstecken muss, aber ich schaffe es nicht. Ich will nicht mehr, dass es so zwischen uns ist, dass es wieder so wird und wir uns verlieren.
Ich verstehe nicht, wieso wir dich nicht teilen können. Ich will doch nur ein winziges Stück.
Ich will ein kleiner Teil in deinem Leben sein, bitte schließe mich nicht aus.

Donnerstag, 10. September 2009

Geh deinen Weg

Eine verzwickte Lage zu durchblicken ist nicht einfach.
Jeder macht sich seinen Stress selbst, ich hab viel vor und ich will viel erreichen, ob das so funktioniert ist mir Momentan egal, schließlich werden durch neue Chancen neue Wege aufgezeigt und vielleicht schlage ich dann einen anderen ein.
Ich habe so viel vor, ich will noch so viel erleben und das Leben streift einen wie ein Luftzug. Momentan kann ich mir gar nicht vorstellen, wie es ist nicht mehr da zu sein.
Doch selbst wenn, wäre ich nicht traurig darum, denn es war toll bis jetzt. Es war toll trotz Höhen und Tiefen, es war toll obwohl ich manchmal gezweifelt habe, es war toll, gerade weil ich so viele Fassetten gesehen habe.
Wir sollten uns nicht unter kriegen lassen, wir können selbst entscheiden welchen Weg wir gehen und mit wem. Wenn du nicht glücklich bist, dann gehe in eine andere Richtung!

Montag, 7. September 2009

Nimm mich in den Arm, weil du heiß bist.

Wenn man müde wird, wird einem kalt
und mir ist kalt und es ist keiner da, der mich wärmen kann.
Ich sollte mehr schlafen, ich glaube auf die guten zehn Stunden pro Nacht bin ich schon die letzten paar Wochen nicht mehr gekommen.
Wochenenden sind zu kurz, das letzte auf jeden Fall, es hätte ruhig eins zwei Tage länger sein können.
Arbeiten ist schon schön, wenn man was zu arbeiten hat, wenn nicht kann es schon Mal ziemlich öde werden.
Ich will zurück, zum Glück... :-D weißt schon.
Ich will mehr von dem Schokokuchen, der war lecker... mhh.
Und die Maler sind im Klo und das regt mich auf, weil ich nicht weiß, wo noch eins ist.
Der 9.9. wird ein denkwürdiger Tag, wahrscheinlich nicht,
lG vom nicht zu Hause.

Donnerstag, 3. September 2009

Vor deiner Tür!

Wenn die wirklich denken, dass es okay ist, was sie tun sind sie bescheuert.

Es wird immer härter, jede Neuigkeit in der Zeitung ist krasser und wir nehmen gar nicht mehr wahr wie traurig es auf der Welt ist, es ist für uns normal, dass Erschossene fotografiert werden um auf die Titelseite zu kommen und wir lesen den Artikel mit Interesse.
Es kommt uns vor, als säßen wir in einem Film und das alles ist weit weg und wir hätten damit nichts zu tun, doch es ist uns näher als wir denken.

Es passieren Morde vor unserer Haustür, erst Mitte Mai ist es wieder geschehen, ein 66 Jähriger Mindener wurde vor seiner Haustür erstochen und dies ist kein Einzelfall.
In der Weser wurde ein Auto mit einem toten Ehepaar gefunden, auch im Kreis Minden und das erst letzten Monat, der Ehemann hatte seine Frau erdrosselt, sie in den Kofferraum getan, sei dann in die Weser gefahren und selbst ertrunken.

Es ist uns nicht klar, dass das was in der Zeitung steht schlimmer ist, als wir es uns vorstellen, es ist normal für uns die Toten zu sehen.
Es ist normal für uns zu hören, dass bei einer Schießerei sechs Menschen getötet wurden.
Es ist okay, dass es an Schulen Messerstecherein gibt, so lange kein Schüler stirbt.

Es schockiert mich wirklich zu sehen, wie die Menschen in Panik geraten, wegen einer Grippewelle, die es jedes Jahr gibt, nur weil es eine "neue" Grippe ist.

Ich sehe keine Gefahr, ich mache mir keine Sorgen vor die Haustür zu gehen.
Ich mache mir Sorgen, dass unsere Kinder in einer von Kriminalität geprägten Welt aufwachsen, in einer Welt in der man keine Angst vor dem Krieg hat, obwohl er vor der Haustür steht.
Ich mache mich nicht verrückt, ich will nur zum Ausdruck bringen, dass wir selbst dafür verantwortlich sind.


Nachtrag: Postantwort